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GPU-Streit: Apple wirft Imagination irreführende Aussagen vor

GPU-Streit: Apple wirft Imagination irreführende Aussagen vor

Logo von Imagination. Die Firma versucht derzeit, einen Käufer zu finden.

Der britische Grafikspezialist hatte dem iPhone-Produzenten vorgeworfen, abrupt die Verbindung gekappt zu haben, um eigene GPUs für iOS-Geräte zu entwickeln. Das will Apple so nicht stehen lassen.

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Im Streit mit dem britischen Grafikchipspezialisten Imagination Technologies hat sich nun Apple mit einem Statement gegenüber Bloomberg zu Wort gemeldet. Aussagen von Imagination, wonach die Geschäftsbeziehung, die Ende 2018 oder Anfang 2019 eingestellt werden soll, überraschend gekündigt wurde, stimmen demnach nicht.

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Das GPU-Unternehmen, das unter anderem die Plattform PowerVR an Apple lizenziert, habe "nahezu zwei Jahre" gewusst, dass Apple die Beziehung abwickeln werde. Laut Apple wurde Imagination bereits Ende 2015 darüber informiert. Der iPhone-Hersteller, der geistiges Eigentum von Imagination unter anderem im iPhone und iPad verwendet, verwende "immer weniger" der Technik in den vergangenen Jahren und der Lieferant könne zudem nicht wissen, wie zukünftige Apple-Produkte ausgestaltet würden.

Imagination hatte in dem Disput unter anderem Befürchtungen geäußert, Apple könne seine GPU-Technik weiterverwenden, ohne Lizenzgebühren zu zahlen. Apple sei "enttäuscht von [Imaginations] Antwort, die fehlerhaft und irreführend" sei. Im April hatte Imagination angekündigt, dass Apple künftig keine PowerVR-Chips mehr in seinen Produkten einsetzen wird – in den kommenden zwei Jahren.

Daraufhin stürzte die Aktie der Firma, deren Hauptkunde bislang Apple war, an einem Tag um teilweise mehr als die Hälfte ab. Imagination sucht nun nach einem Käufer, obwohl eine Restrukturierung gute Fortschritte mache.

Vor der Einleitung des Endes der Geschäftsbeziehung soll es Verhandlungen mit Apple um einen Verkauf gegeben haben, die aber scheiterten. Apple werde auch jetzt nicht bieten, so Quellen von Bloomberg. Apple hatte damit begonnen, eine eigene GPU-Abteilung aufzubauen. Dabei setzt man auch auf einen Standort in Großbritannien. (bsc)

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