Logo von Mac & i

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.832.123 Produkten

Leo Becker 19

Firefox 11 für iOS: Tracker-Blockade nun generell aktiviert

Firefox 11

Firefox' Anti-Tracking-Tool ist nun auch im normalen Modus standardmäßig aktiv.

Mozilla schaltet den “Schutz vor Aktivitätenverfolgung” auf iOS nun standardmäßig an – auch im nicht-privaten Modus. Es ist die erste Firefox-Version, die den Quasi-Werbeblocker übergreifend aktiviert.

In der neuen Version 11.0 von Firefox für iPhone und iPad ist der Anti-Tracking-Schutz nun standardmäßig generell aktiv – also erstmals auch im “normalen Modus”, wie Mozilla mitteilte. Bislang war der “Schutz vor Aktivitätenverfolgung” nur im privaten Modus automatisch zugeschaltet, der Nutzer musste diesen für reguläres Browsen sonst erst manuell anschalten.

Die Funktion blockiert bekannte Elemente, die Surf-Aktivitäten von Nutzern verfolgen wollen und fungiert so zugleich als Werbeblocker, zumindest für bestimmte Banner. Ebenso wie in der Desktop-Version von Firefox setzt das integrierte Anti-Tracking-Tool auf die Blockadelisten der Disconnect-Initiative.

Nutzer können den nun stets aktiven Tracking-Schutz jederzeit abschalten, falls etwa Probleme beim Aufruf von Webseiten auftreten sollten: Dies ist über den Button mit den drei horizontalen Strichen generell möglich. Um die Einstellung für einzelne Seiten spezifisch anzupassen, muss man in der Adresszeile das Schild-Symbol neben der URL kurz gedrückt halten.

In den Firefox-Einstellungen besteht zudem die Option, alternativ zu den von Firefox empfohlenen Standard-Blockierlisten auch eine “strengere” Variante wählen. Dann funktionieren aber einige Websites “möglicherweise nicht richtig”, merkt Mozilla an.

Firefox für iOS ist die erste und bislang einzige Firefox-Version, die das Anti-Tracking-Tool standardmäßig für den privaten als auch den normalen Modus aktiviert.

Anzeige

Für die Desktop-Version von Firefox sei dies nicht geplant, erklärte der Firefox-Produktleiter Jeff Griffiths gegenüber Venturebeat. Basierend auf der Nutzung der Schutzfunktion in iOS werde man die Einführung der erweiterten Funktion in der Android-App evaluieren. Die eigenständige, auf Tracking-Schutz ausgelegte Browser-App Firefox Klar (Firefox Focus) werde weiterhin angeboten, merkte Griffiths an. Die App bringt im Unterschied zur normalen Firefox-Version einen “Inhaltsblocker” mit, der sich auch für Apples vorinstallierten Standard-Browser Safari aktivieren lässt.

Firefox 11 für iOS umfasst außerdem die Option, Tabs umzusortieren. Auf dem iPad akzeptiert der Browser nun URLs per Drag and Drop aus anderen Apps hinzugefügte URLs und unterstützt weitere aus der Desktop-Version bekannte Tastaturkürzel zur Navigation bei Verwendung einer externen Tastatur.

Lesen Sie auch:

19 Kommentare

Themen:

Anzeige
Anzeige