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Leo Becker 156

Erstes Retina-iPad wird obsolet

iPad 3

Das iPad 3 wurde schon nach sieben Monaten abgelöst – vom iPad 4.

Bild: dpa, Andrea Warnecke

Apple setzt das kurzlebige iPad 3 einem Bericht zufolge zum Monatsende auf die Liste der "abgekündigten und Vintage-Produkte" – noch vor dem älteren iPad 2. Reparatur und Ersatzteile bietet der Hersteller dann nicht länger an.

Das 2012 eingeführte iPad 3 – das erste iPad mit hochaufgelöstem Bildschirm – hat für Apple ausgedient: Der Hersteller will das Modell zum Monatsende auf die Liste der "abgekündigten und Vintage-Produkte" setzen, wie Macrumors unter Verweis auf ein internes Schreiben an Apple-Händler berichtet. Dies bedeutet, dass Apple ab dem Stichtag keine Reparaturen mehr an der damals als "das neue iPad" eingeführten Modellreihe mehr vornimmt – und auch keine Ersatzteile mehr an autorisierte Händler liefert. Besitzer müssen im Schadensfall entsprechend auf Dritt-Reparaturwerkstätten und inoffizielle Ersatzteile ausweichen – oder auf ein neues Modell umsteigen.

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Aufgrund eines ungewöhnlich kurzen Produktzyklus landete die dritte iPad-Generation schon vor dem Vorläufer iPad 2 auf Apples Obsolet-Liste.

Das im März 2012 vorgestellte iPad 3 stellte mit dem hochaufgelösten Bildschirm (2048 mal 1536 Bildpunkten bei einer Pixeldichte von 264 ppi) einen Durchbruch für die iPad-Reihe dar, wurde aber durch Kinderkrankheiten wie auffällige Wärmeentwicklung, gelbliche Displays und ein höheres Gewicht geplagt – und schon gut ein halbes Jahr später durch das iPad 4 abgelöst. Den Nachfolger rüstete Apple dann bereits mit dem damals beim iPhone 5 neu eingeführten Lightning-Anschluss aus. Während die Produktion des iPad 3 eingestellt wurde, fertigte Apple das iPad 2 weiterhin als Einstiegsmodell – bis ins Jahr 2014. Apple beendet die Hardware-Unterstützung für Produkte generell fünf Jahre nach Einstellung der Produktion, in manchen Ländern wie etwa der Türkei gelten allerdings Ausnahmeregelungen.

Software-seitig ist das iPad 3 ebenso wie das iPad 2 schon lange ausgemustert: Es unterstützt maximal iOS 9, auf dem iPad 4 läuft immerhin noch iOS 10, die aktuelle Version iOS 11 setzt mindestens ein iPad Air voraus. Sicherheits-Updates liefert Apple gewöhnlich nur für die allerneueste iOS-Version. (lbe)

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