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Leo Becker 151

Erstes MacBook Pro mit Retina-Display gilt bald als obsolet

MacBook Pro Retina 2012

Bild: Apple

Apple will das Notebook von 2012 angeblich in die Liste der veralteten Produkte aufnehmen. Reparatur und Ersatzteile gibt es dann nicht mehr vom Hersteller.

Die erste Generation des MacBook Pro mit hochaufgelöstem Bildschirm wird von Apple in Kürze angeblich als obsolet eingestuft: Die Hardware-Unterstützung für den 2012 eingeführten Mac soll Ende Juni auslaufen. Sobald eine Produktreihe in Apples Liste der "abgekündigten und Vintage-Produkte" landet, nimmt der Hersteller (und autorisierte Händler) keine Reparaturen mehr vor, zudem endet der Vertrieb von Originalersatzteilen.

Besitzer der von Apple als obsolet eingestuften Macs sind im Problemfall für eine Reparatur auf sich selbst oder Dritt-Anbieter angewiesen, benötigte Komponenten müssen aus anderen Quellen bezogen werden. Derzeit taucht das 2012er MacBook Pro noch nicht in Apples Liste obsoleter Hardware auf, nach Informationen von Mactechnews soll dies aber zum 30. Juni passieren. Ein Tausch des Akkus gegen ein Originalersatzteil sei voraussichtlich noch etwas länger möglich – bis die Bestände aufgebraucht sind, heißt es.

Apples Hardware-Support deckt in den meisten Ländern einen Zeitraum von fünf Jahren nach Produktionsende ab, anschließend landen die Modellreihen unter den abgekündigten Produkten.

2012er MacBook Pro wird von macOS 10.14 noch unterstützt

Beim dünnen 2012er MacBook Pro strich Apple mehrere Schnittstellen – und das optische Laufwerk.
Beim dünnen 2012er MacBook Pro strich Apple mehrere Schnittstellen – und das optische Laufwerk. (Bild: Apple)

Das erste, zur WWDC 2012 eingeführte MacBook Pro legte mit einem 15-Zoll-Retina-Display und einer integrierten SSD den Grundstein für die moderne Ausführung des mobilen Profi-Macs, es strich zudem das optische Laufwerk sowie den Ethernet- und FireWire-Anschluss.

Das 2012er MacBook Pro wurde relativ schnell durch einen Nachfolger abgelöst: Im Februar 2013 folgte eine Neuauflage mit schnelleren Prozessoren zu einem niedrigeren Preis. Im Oktober 2013 schob Apple bereits eine dritte Generation des Retina-MacBook-Pro hinterher, die auf eine neuere Intel-Prozessorarchitektur setzte.

Software-seitig hat das erste Retina-MacBook-Pro noch nicht ausgedient, es erfüllt die Mindestvoraussetzungen für macOS 10.14 Mojave, das System-Update wird für Herbst 2018 erwartet. (lbe)

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