Logo von Mac & i

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.683.197 Produkten

Ben Schwan 39

Diebstahlschutz: Apple nimmt Abfrage von gesperrten iOS-Geräten offline Update

Apple nimmt Abfrage von gesperrten iOS-Geräten offline

So sah die Überprüfung der Aktivierungssperre aus.

Bild: Screenshot Apple.com

Mit dem Dienst "Check Activation Lock Status" war prüfbar, ob ein Gerät womöglich vom Besitzer als gestohlen gemeldet wurde. Er wurde kommentarlos deaktiviert.

Bislang galt als wichtiger Tipp für Käufer gebrauchter iPhones oder iPads, dass deren Serien- oder IMEI-Nummer zunächst auf eine eventuell vorhandene Aktivierungssperre geprüft wurden sollten. Apple stellte dafür einen eigenen Dienst, "Check Activation Lock Status" genannt, auf der iCloud-Homepage bereit. Seit diesem Wochenende ist dieser unter "http://icloud.com/activationlock/" allerdings nicht mehr erreichbar. Klickt man den Link, erscheint die lapidare Botschaft, iCloud könne "die Seite nicht finden".

Anzeige

Außerdem hat Apple Hinweise auf "Check Activation Lock Status" aus mehreren seiner Supportdokumente gestrichen, darunter die englische und auch die deutsche Variante des Haupterklärtextes zum Thema Aktivierungssperre. Es ist derzeit noch unklar, warum Apple den Dienst offline genommen hat. Bislang konnte der Nutzer dort Geräte-IMEI oder Seriennummer eintippen, ein Captcha lösen und bekam dann die Antwort, ob die Aktivierungssperre gesetzt ist oder nicht.

Das klappte auch für iPod-touch-Geräte. Wer ein Gebrauchtgerät kaufte, konnte den Verkäufer vorab um IMEI oder Seriennummer bitten, um diese dann auf der iCloud-Seite zu überprüfen. Das Überprüfen der Aktivierungssperre an einem iOS-Gerät selbst ist ein eher langwieriger Prozess – dazu muss der Nutzer versuchen, das Gerät neu einzurichten. Taucht nach er Auswahl der Sprache und des Landes oder der Region sowie dem Verbindungsaufbau zu einem Netzwerk eine Passwortabfrage auf, ist das Gerät noch mit dem Account eines Vorbesitzers verknüpft.

Apple liefert seit mehreren iOS-Versionen eine Aktivierungssperre mit, die dafür sorgt, dass sich Geräte nicht vollständig neu aufsetzen lassen, ohne dass die Apple-ID-Daten eingegeben werden. Das ist ein recht wirksamer Diebstahlschutz, weil sich so geklaute Geräte nicht mehr als "neu" verkaufen lassen. Zudem können Diebstahlopfer ihr Gerät via iCloud in einen "Verloren"-Modus schalten.

[Update 30.01.17 18:39 Uhr:] Möglicherweise wurde das "Check Activation Lock Status"-Werkzeug dazu missbraucht, Seriennummern zu überprüfen, um diese dann in einem aufwendigen Prozess in geklaute iOS-Geräte "einzupflanzen". Das legt zumindest ein Bericht von The Loop nahe. (bsc)

39 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. iOS-Aktivierungssperre: Hack setzte auf Apples Web-Prüf-Tool

    Flash-Chip des iPads

    Offenbar ist es möglich, die Aktivierungssperre von iPhone und iPad durch die Modifizierung der Seriennummer zu umgehen – zur Prüfung kam dabei Apples inzwischen entferntes Online-Tool zum Einsatz.

  2. iPhone-Aktivierungssperre online prüfen: Über Umweg noch möglich

    Activation Lock Status

    Nachdem Apple das Tool zur Prüfung der Aktivierungssperre offenbar wegen Missbrauchs entfernt hat, können Käufer eines gebrauchten iPhones oder iPads nicht mehr leicht online prüfen, ob es sich dabei um Hehlerware handelt. Ein Workaround hilft.

  3. Akkutausch beim iPhone: Welche Geräte abgedeckt sind und was es kostet

    iPhone

    Nachdem bekannt wurde, dass Apple die Leistung von iPhones mit angeschlagenem Akku drosselt, hat der Konzern den Austausch des Energielieferanten signifikant verbilligt. Ganz simpel ist der Vorgang aber nicht.

  4. Apple: Verwirrung um Garantieprüfung für Käufer von Gebrauchtgeräten

    Apple: Verwirrung um Garantieprüfung für Käufer von Gebrauchtgeräten

    Am Dienstag zwang der iPhone-Hersteller Nutzer zwischenzeitlich dazu, sich mit einer Apple ID anzumelden, um zu checken, ob noch Garantieansprüche bestehen. Bei von anderen Nutzern übernommener Hardware ist das ein Problem.

  1. iPhone orten - so klappt's

    Du möchtest dein iPhone orten, weil du es verloren hast oder es gestohlen wurde? Dann schau dir unseren tipps+tricks-Artikel dazu an.

  2. Handy verloren – was tun? Sperren und orten!

    Handy verloren - was tun? Sperren und orten

    Keine Panik: Wenn Sie Ihr Handy verloren haben, atmen Sie erstmal ruhig durch. Wir sagen Ihnen, was Sie jetzt tun müssen – und wie sie für die Zukunft die richtigen Vorkehrungen treffen.

  3. iCloud auf dem iPhone einrichten - so geht's

    Du möchtest Apples Online-Speicher iCloud mit deinem iPhone nutzen? Wir erklären dir, was du alles beachten musst.

  1. Adblocker: Gute Chancen für Adblock Plus vor dem OLG Hamburg

    Adblocker: Gute Chancen für Adblock Plus vor dem OLG Hamburg

    In einem weiteren Verfahren setzt sich der Anbieter Adblock Plus Eyeo voraussichtlich gegen Verlage durch. Die Richter sahen keinen Wettbewerbsverstoß durch den Werbeblocker.

  2. "Textbombe" chaiOS: Apple stellt Abhilfe in Aussicht

    iphone

    In der kommenden Woche will Apple per System-Update verhindern, dass sich iPhone, iPad und Mac allein durch den Empfang einer Nachricht zum Absturz bringen lassen. Ältere iOS-Versionen dürften verwundbar bleiben.

  3. Gemeinsame Codebasis: Office für Mac soll schneller zu Windows-Pendant aufschließen

    Office für Mac

    Microsoft liefert wichtige Funktionen wie die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten auf dem Mac nach. Eine zusammengeführte Codebasis soll sicherstellen, dass neue Office-Funktionen künftig umgehend auf andere Plattformen kommen.

  4. NSA-Befugnis zur Massenüberwachung: US-Senat segnet Verlängerung ab

    NSA-Befugnis zur Massenüberwachung: US-Senat segnet Verlängerung ab

    Dank vieler Stimmen aus dem Lager der Demokraten hat der Senat ein umstrittenes Überwachungsgesetz für weitere sechs Jahre verlängert. Lange war darüber diskutiert worden, ob US-Bürger besser geschützt werden müssen.

Anzeige