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Leo Becker 35

Cross-Plattform-Apps: Apple stellt sich auf Progressive Web Apps ein

Safari

Apples Browser Safari gibt es nur noch für iPhone, iPad und Mac.

Bild: Apple

Der iPhone-Hersteller hat mit der Integration der Service-Workers-API in Safari begonnen: Die von Google entwickelte Technik soll Web-Apps in vollwertigere Programme verwandeln, die unter anderem offline funktionieren.

Apples Browser Safari wird Progressive Web Apps (PWA) in Zukunft besser unterstützen: Für die Browser-Engine WebKit hat die Arbeit an der Integration der von Google-Entwicklern vorgebrachten Service-Workers-Spezifikation begonnen, wie aus einem Status-Update hervorgeht.

Service Workers sollen die Grenze zwischen nativen Apps und Web-Apps verwischen und so die Cross-Plattform-Entwicklung vereinfachen: Sie erlauben Web-Apps etwa, Inhalte für den Offline-Gebrauch zwischenzuspeichern sowie Push-Nachrichten zu beziehen.

Apple hatte bislang nur vages Interesse an der Programmierschnittstelle bekundet, räumte aber ein, es gebe dazu immer mehr Nachfragen. "Wir sollten es machen", erklärte das WebKit-Team bereits 2015. Öffentlich passiert ist danach bislang nichts mehr – bis der Status für Service Workers in WebKit nun von "in Erwägung" auf "in Entwicklung" geändert wurde.

Scharfe Kritik von Web-Entwickler

Ein Entwickler hatte Apples fehlende Unterstützung für Progressive Web Apps jüngst erst scharf kritisiert, der Konzern "beeinträchtige die Zukunft des Web": Apples Vorstellung, dass Entwickler extra eine komplexe Programmiersprache wie Objective-C oder Swift lernen und eine eigene Code-Basis für iOS pflegen müssen, schade gerade kleinen Entwicklerstudios sowie Start-ups und verhindere so Innovation, argumentierte Greg Blass.

Apples derzeitiger Vollbildmodus für Web-Apps habe außerdem unzählige Bugs, die der Hersteller seit langem ignoriere – schließlich würden Web-Apps nicht in gleicher Form Geld einbringen, wie native Apps, die über den App Store vertrieben werden müssen, meint Blass.

Service Worker wohl noch nicht in iOS 11.0

Wann die Integration der Service Worker in Safari abgeschlossen ist, bleibt vorerst offen. Für iOS 11 hat Apple bereits zahlreiche Neuerungen in WebKit und dem hauseigenen Browser angekündigt, darunter WebRTC-Unterstützung, Service Worker und Progressive Web Apps finden bislang aber keine Erwähnung. Die Browser Google Chrome und Firefox unterstützen Service Worker bereits, Microsoft Edge soll folgen. (lbe)

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