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Ben Schwan 100

Bericht: Apples Geschäft mit AirPods boomt

Apples AirPods

Sehen etwas komisch aus, sind aber beliebt: Apples AirPods.

Bild: Apple

Die komplett drahtlosen Ohrhörer mit Siri-Funktion sollen sich 2018 im Verkauf verdoppeln, glaubt ein gut informierter Analyst. Sie waren anfangs kaum zu kriegen.

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Apple AirPods weiß
Apple AirPods weiß ab € 148,50

Apples vor mittlerweile knapp einem Jahr vorgestellte AirPods verkaufen sich weiterhin gut bis hervorragend. Das berichtet der in der asiatischen Lieferkette des iPhone-Produzenten stark vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo vom Bankhaus KGI Securities aus Taiwan. Seinem jüngsten Investorenbericht zufolge wird sich der Absatz der komplett drahtlosen Ohrstöpsel im kommenden Jahr verdoppeln – auf dann 26 bis 28 Millionen Einheiten.

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Die Geräte waren anfangs kaum zu kriegen – weder in den USA noch in Europa. Nach dem Verkaufsstart am 19. Dezember 2016 mussten Online-Besteller bis August 2017 stets mit wochenlangen Lieferzeiten rechnen – manch einer wartete gar Monate. Bestände bei Einzelhändlern und in den Apple-Läden waren meist sofort abverkauft.

Angaben zum Grund der langen Lieferschwierigkeiten machte Apple bis heute nicht. Mittlerweile haben sich diese allerdings gelegt – wer AirPods erwerben möchte, bekommt sie bei einer Apple.com-Bestellung innerhalb von minimal zwei Tagen. Zudem gibt es regelmäßig frisch aufgefüllte Bestände in den Apple Retail Stores.

Die AirPods gehören zu den hochpreisigeren Kopfhörern: Mindestens 180 Euro sind zu bezahlen. Neben den zwei Ohrstöpseln liefert Apple auch eine Ladehülle inklusive eingebautem Akku mit, die die Nutzungszeit verlängert. Im kommenden Jahr soll zudem ein QI-kompatibles Case auf den Markt kommen, mit dem AirPods samt Ladehüllenakku auch drahtlos aufgeladen werden können.

Kuo hält die AirPods mittlerweile für Apples "wichtigstes Zubehörprodukt". Die komplett drahtlosen Ohrstöpsel gelten als Marktführer in ihrer Kategorie – so sollen sie im September auf dem amerikanischen Markt in ihrer Kategorie für 85 Prozent der Umsätze gestanden haben. Laut dem Analysten hat Apple die Verfügbarkeit unter anderem durch die Einbindung eines weiteren Auftragsfertigers, das Unternehmen Luxshare, verbessert. Zuvor stellte nur Inventec die AirPods für Apple her. (bsc)

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