Logo von Mac & i

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Ben Schwan 3

Bericht: Apple unter Tim Cook eher zur Beilegung von Patentstreitigkeiten bereit

Steve Jobs wollte gegen Android-Firmen wie Samsung, Motorola oder HTC notfalls "einen Atomkrieg anzetteln", wie er seinem Biografen Walter Isaacson sagte. Die zahllosen Patent- und Geschmacksmusterstreitigkeiten beschäftigen inzwischen Gerichte in aller Welt. Das US-Wirtschaftsblatt Bloomberg Businessweek beschäftigt sich nun in einer Titelstory mit dem Thema und kommt zu dem Schluss, dass Jobs' Radikalität unter seinem Nachfolger Tim Cook nicht unbedingt fortgesetzt werden muss. Informierte Personen hätten angegeben, dass das Top-Level-Management von Apple und Samsung zuletzt über eine potenzielle anwendbare außergerichtliche Einigung diskutiert hätten. "Apple-Chef Tim Cook scheint nicht die Leidenschaft seines Vorgängers zu teilen, all diese Feinde zerstören zu müssen." Für den neuen Boss seien Rechtsstreitigkeiten ein notwendiges Übel, jedoch kein "Vehikel für kosmische Rache".


Cover der aktuellen "Bloomberg Businessweek". Vergrößern
Bild: Bloomberg
Eventuell ist Cook ja auch nur ein kühler Rechner: Wie der Stanford-Juraprofessor Mark Lemley gegenüber Bloomberg Businessweek sagte, hätten die Auseinandersetzungen in den letzten Jahren Apple und seine Gegner über 400 Millionen Dollar gekostet. Er sagte voraus, dass es zu einem großen "Cross-Licensing"-Geschäft kommen könnte, bei denen die Parteien sich ihre geschützten Techniken gegenzeitig lizenzieren.

Bis es soweit ist, gehe der Krieg aber weiter – inklusive neuer Klagen an neuen Standorten. Gespräche zwischen Samsung und Apple sind allerdings nichts Neues. So sollen sich die Streithähne unter anderem im Jahr 2010 zu dem Thema vier Mal getroffen haben. Jobs selbst soll an den Gesprächen teilgenommen haben. Samsung ist für Apple auch ein wichtiger Lieferant. (bsc)

3 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Bericht: Steve Jobs arbeitete bis zuletzt an Apple-Fernseher

    Apple TV 4

    Laut einem bekannten US-Journalisten kümmerte sich Jobs auch nach seinem Rücktritt als CEO im August 2011 um ein TV-Projekt, das Apple wohl bis heute nicht umgesetzt hat.

  2. 40 Jahre Apple: Was in der Tim-Cook-Ära anders ist

    Apple-CEO Cook

    Seit August 2011 steht der Steve-Jobs-Nachfolger an der Spitze des iPhone-Produzenten. Und er hat seinen ganz eigenen Stil entwickelt.

  3. Die Ära Tim Cook: Fünf Jahre an der Apple-Spitze

    Apple-Chef Tim Cook

    Das iPhone fährt sagenhafte Milliarden-Gewinne ein, doch zuletzt ließ der Schwung nach. Der Apple-Chef muss weiterhin beweisen, dass er die Schuhe des verstorbenen Steve Jobs ausfüllen kann.

  4. Vor 20 Jahren: Apple (fast) pleite

    Macintosh 1997

    Der heute wertvollste börsennotierte Konzern der Welt stand nach der Rückkehr von Steve Jobs 1997 kurz vor dem Bankrott. "Der Sargdeckel schließt sich", meldete der Nachrichtensender CNN.

  1. 40 Jahre Apple. Ein Rückblick auf die Erfolgsgeschichte.

    40 Jahre Apple

    Am 1. April wurde die Apple Inc. aus der Kleinstadt Cupertino in Kalifornien vier Jahrzehnte alt. Stephen G. Wozniak, Steven P. Jobs und Ronald G. Wayne unterzeichneten vor 40 Jahren die Gründungsurkunde. Was hat sich seitdem getan? Viel!

  2. Apple: Interesse an Sportwagen-Firma McLaren?

    Apple: Interesse an Sportwagen-Firma McLaren?

    Apple zeigt nach Informationen der Financial Times Interesse an dem britischen Sportwagen-Anbieter McLaren. Im Gespräch seien eine komplette Übernahme oder eine strategische Beteiligung. Die Gespräche hätten bereits vor einigen Monaten begonnen

  3. Apples 2016 – ein Jahr voller Tumulte

    Apple-Logo

    Es war ein schwieriges Jahr für den iPhone-Hersteller: Neben dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als einer Dekade musste der Konzern mit Software-Problemen und heftiger Kritik an Produktentscheidungen kämpfen – zuletzt beim neuen MacBook Pro. Das zurückliegende Jahr verrät auch manches über Apples Zukunftspläne.

  1. Terrormiliz setzt auf Drohnen: Hersteller DJI erklärt IS-Gebiet per Update zur "No Fly Zone"

    Terrormiliz setzt auf Drohnen: DJI erklärt IS-Gebiet per Update zur "No Fly Zone"

    Die Terrormiliz IS hat in Syrien und im Irak offenbar mit Drohnen experimentiert, die Sprengstoff zu Anschlagszielen befördern sollen. Offenbar im Gegenzug hat DJI die Gebiete nun per Software-Update zu Flugverbotszonen für eigene Drohnen erklärt.

  2. NASA-Raumanzüge der Zukunft: 80 Millionen US-Dollar verschwendet

    NASA-Raumanzüge der Zukunft: 80 Millionen US-Dollar verschwendet

    Als die USA den Plan beerdigten, bis 2020 Menschen zum Mond zu schicken, wurde der zugehörige Vertrag zur Entwicklung eines Raumanzugs nicht gekündigt. Das kostete die NASA Millionen, einen neuen Raumanzug gibt es trotzdem nicht. Nun wird die Zeit knapp.

  3. Yamaha XSR 900 Abarth

    Zweirad

    Yamaha und Abarth haben zusammen ein interessantes Retro-Bike konzipiert. Die XSR 900 Abarth ist auf 695 Stück limitiert und dürfte bald ausverkauft sein. Wer auf sportliche Bikes im Nostalgie-Look steht, sollte rasch zugreifen

  4. Windows 10: Microsoft liefert Updates auch außerhalb des Patchdays

    Windows

    Microsoft will Windows 10 nach dem Creators Update nun auch außerhalb des Patchdays mit Updates versorgen. Allerdings nicht, wenn es um das Schließen von Sicherheitslücken geht.

Anzeige