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Ben Schwan

Bericht: Apple baut großes Grafikchip-Team auf

iPhone 6 Plus

Im iPhone steckt derzeit Grafikhardware von Imagination Technologies.

Bild: dpa, Christoph Schmidt

Für ein "Hardware Design Center" in Großbritannien sucht der iPhone-Hersteller zahlreiche Ingenieure. Das Ziel sind offenbar stärker angepasste Grafikeinheiten.

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Apples Erfolgsgeheimnis bei iPhone und iPad ist auch die Tatsache, dass der Konzern ARM-Chips sowie Grafikeinheiten inhouse anpasst – und dies dürfte in Zukunft noch zunehmen. Wie der Börseninformationsdienst Motley Fool entdeckt hat, baut Apple seine Grafikchipentwicklung in Großbritannien aus. Für ein "Hardware Design Center" sucht das Unternehmen für seinen Standort in der Londoner Hanover Street spätestens seit Dezember zahlreiche Ingenieure.

Zahlreiche Stellen ausgeschrieben

Dazu gehören "Graphics Modeling Engineers" ebenso wie "Graphics Architects", "Graphics Emulation Engineers" oder "Graphics Performance Analysis Engineers". Auch einen "Graphics Engineering Program Manager" fürs Management der Sparte sucht das Unternehmen, daneben weitere Hilfspositionen, die allesamt mit der Grafikentwicklung zu tun haben.

Bekannt war bereits, dass Apple mindestens seit Einführung des A8-SoC im Herbst 2014 auf eigene Grafikprozessoren setzt – aufbauend wohl auf der Power-VR-Technik von Imagination Technologies. Im vergangenen Herbst hatte Apple zudem verschiedene von Imagination Technologies kommende Mitarbeiter für seine Grafikabteilung gewinnen können.

Parallele Entwicklung an mehreren Standorten?

Neben dem Standort in Großbritannien betreibt Apple wohl auch in Orlando im US-Bundesstaat Florida eine Entwicklungsstätte für Grafikprozessoren. Der Motley Fool spekuliert, Apple arbeite daran, mehrere neue Grafikprozessoren gleichzeitig zu entwickeln, um die Herstellung zu beschleunigen. Die Chips werden umso wichtiger, je stärker sich Apple für neue Technologien wie die Augmented Reality interessiert. Diese ist laut Apple-Chef Tim Cook "eine ganz große Sache" für das Unternehmen.

Mehr zum Thema AR-Forschung bei Apple lesen Sie auch in einem Mac & i-Interview:

(bsc)

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