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Ben Schwan 21

Augmented Reality soll für Apple zum Milliardengeschäft werden

Augmented Reality soll für Apple zum MIlliardengeschäft werden

ARKit-Spiel auf einem iPad.

Bild: Apple

Laut Bankanalysten könnte der Umsatz mit AR-Technik beim iPhone-Produzenten in den kommenden zwei Jahren auf 8 Milliarden US-Dollar steigen.

Dass die Augmented Reality (AR) für Apple "ein Riesending" ist, hat Konzernchef Tim Cook schon häufiger durchblicken lassen. Er erwartet "tiefgreifende" Veränderungen von der Technik. Gleichzeitig könnte für Apple zudem die Kasse klingelnd: Wie Analysten nun errechnet haben, könnte AR dem iPhone-Produzent direkt oder indirekt neue Milliarden bescheren.

Wie Wamsi Mohan vom Bankhaus Bank of America Merrill Lynch (BofAML) in dieser Woche in einem Bericht an Investoren schreibt, bringt AR Apple ein zusätzliches Einnahmenpotenzial von 8 Milliarden US-Dollar – und zwar bereits in den kommenden zwei Jahren. Davon soll allein eine Milliarde durch Augmented-Reality-Apps eingespielt werden, der Rest kommt aus iPhone-Verkäufen, die aufgrund der eingebauten AR-Technik nochmals zunehmen sollen.

Sollte es Apple gelingen, in dieser Zeit auch erstmals AR-taugliche Computerbrillen auf den Markt zu bringen, seien bis zu 11 Milliarden Dollar Umsatzpotenzial denkbar. Für Entwickler sei iOS als AR-Plattform "extrem attraktiv". Bereits jetzt sollen laut Apple eine Milliarde Geräte grundsätzlich AR-fähig sein – diese unterstützen die Augmented-Reality-Softwareumgebung ARKit des Konzerns. Neben E-Commerce- und Shopping-Anbietern, die mit AR mehr Produkte verkaufen könnten, sieht BofAML auch Spielehersteller als AR-Nutzer. Selbst die Vermarktung von Hotels oder Tourismus sei mittels Augmented Reality denkbar.

Apple hatte zuletzt mit iOS 12, das im Herbst erscheinen soll, deutlich Verbesserungen bei ARKit angekündigt. So kann das SDK nun unter anderem mehrere iOS-Geräte zu einer AR-Erfahrung kombinieren, verfügt über eine bessere Objekterkennung samt Objekttracking und kann AR-Grafiken an reale Gegenstände anhängen, was realistischere Erfahrungen verspricht. Zudem liefert Apple in iOS 12 erstmals ein eigenes AR-basiertes Messwerkzeug mit. (bsc)

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