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Leo Becker 3

Augmented Reality: Unreal Engine unterstützt nun Apples ARKit

ARKit und Unreal Engine

Auf Apples Entwicklerkonferenz präsentierte Wingnut bereits eine erste Demo.

Entwickler können mit der Game-Engine jetzt erste Inhalte entwickeln, die sich durch iPhone- und iPad-Kamera in der realen Umgebung betrachten lassen. Peter Jacksons Filmstudio Wingnut hat die Technik schon präsentiert.

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Die Spiele-Engine Unreal Engine bietet in neuer Version 4.17 Anbindung an Apples ARKit, wie Epic Games mitteilte. Die Unterstützung für Apples Augmented-Reality-Framework steckt noch in einem "frühen, experimentellen" Stadium, API und Oberfläche werden sich noch ändern, betont Epic. Entwickler können aber schon mit den Funktionen "herumspielen", bis die “offizielle Unterstützung” durch die Veröffentlichung von iOS 11 im weiteren Verlauf des Jahres folgt. Das Betriebssystem-Update erscheint voraussichtlich im September.

Peter Jacksons Filmstudio mit beeindruckender Demo

Das ARKit-Plugin für die Unreal Engine basiert auf der Arbeit von Wingnut, dem Filmstudio des unter anderem durch die Trilogie "Herr der Ringe" bekannten Regisseurs Peter Jackson. Auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC hat Wingnut die Möglichkeiten der Kombination aus Unreal Engine und ARKit bereits demonstriert. Das Studio zeigte dort ein komplexes, in Echtzeit gerendertes Science-Fiction-Szenario, das – betrachtet durch ein iPad – auf einem echten Tisch auf der Konferenzbühne dargestellt wird und sich aus verschiedenen Blickwinkeln einsehen lässt.

ARKit ermöglicht es Entwicklern, digitale Objekte in die reale Umgebung des Nutzers einzufügen und diese etwa auf einem echten Tisch zu platzieren. Zur Betrachtung dienen iPhone und iPad. Neben der Unreal Engine unterstützt ARKit auch die Spiele-Engine Unity sowie Apples hauseigenes SceneKit. Berichten zufolge arbeitet der iPhone-Konzern auch an einer AR-Brille.

Apple sieht sich als größte AR-Plattform der Welt

Um ARKit in vollem Umfang nutzen zu können, nennt Apple derzeit als Mindestvoraussetzung iOS 11 auf einem iPhone oder iPad mit einem A9-Chip – sprich ein iPhone 6s, iPhone SE oder ein iPad Pro respektive das im Frühjahr eingeführte iPad der fünften Generation. Ob auch ältere Hardware (mit Einschränkungen) unterstützt wird, bleibt vorerst offen. ARKit in iOS 11 mache Apple auf einen Schlag zur "größten Augmented-Reality-Plattform der Welt", betonte Apple-Chef Tim Cook zur Einführung. (lbe)

3 Kommentare

Themen:

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