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Ben Schwan 86

Apples APFS: Vorsicht mit Platten für Time-Machine-Backups

Apples APFS: Vorsicht mit Time-Machine-Platten

Time Machine – hier auf einem älteren Mac.

Bild: Apple

Das neue Dateisystem in macOS High Sierra ist mit der traditionellen Apple-Backup-Technik nur teilweise kompatibel. Externe APFS-Platten können mit Time Machine nichts anfangen.

Wer eine externe Mac-Festplatte von HFS+ auf das neue Dateisystem APFS umstellt, kann das Medium nicht mehr als Time-Machine-Backup-Ziel verwenden. Eine direkte Nutzung von APFS-Volumes durch Apples mittlerweile seit zehn Jahren verfügbare Datensicherungstechnik ist (noch) nicht möglich. Das Festplattendienstprogramm unter macOS High Sierra warnt bei der Konvertierung eines HFS+-Volumes nach APFS davor allerdings nicht.

Hard Links auf Verzeichnisse funktionieren mit APFS nicht

Es ist unklar, wann und ob Time Machine sich direkt mit APFS-Medien nutzen lassen wird. Aktuell unterstützt das neue Dateisystem nämlich keine harten Verknüpfungen zu Verzeichnissen, die Time Machine – zumindest momentan – noch nutzt. APFS wandelt Hard Links von Directories in symbolische Links um, mit denen Time Machine nichts anfangen kann. Beim ersten Anlegen eines Backups werden alle Daten gesichert, bei späteren Backup-Vorgängen hingegen bereits gesicherte Dateien mittels harter Verknüpfungen eingebunden und nur neue Dateien frisch geschrieben.

Versucht man, ein APFS-Volume für Time Machine zu verwenden, bietet der Time-Machine-Assistent sofort an, die Platte in HFS+ zu wandeln. Dabei muss sie neu formatiert werden, entsprechend verliert man schlimmstenfalls seine Backup-Daten.

Rückwandlung in HFS+ notwendig

Eine Rückwandlung mit dem Festplattendienstprogramm von APFS nach HFS+ kann Nutzerberichten zufolge Probleme machen. Beim Löschen wird mitunter nur erneut APFS als Dateisystem offeriert. Ein möglicher Workaround in diesem Fall ist, die Platte zunächst unter Windows (etwa mittels Boot Camp) in das dortige Dateiformat NTFS zu wandeln.

Apple macht auf seiner Supportwebsite derzeit nur wenige Angaben zu Time Machine und APFS. So heißt es schlicht, man benötige keine Veränderungen in den Einstellungen, um APFS formatierte Laufwerke zu sichern. Desweiteren muss man sicherstellen, dass Time-Machine-Volumes im lokalen Netzwerk mittels SMB statt Apples Legacy-File-Sharing-Technik AFP angebunden sind. (bsc)

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