Logo von Mac & i

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.735.090 Produkten

Ben Schwan 125

Apple widerspricht Berichten: "Qualität und Genauigkeit von Face ID haben sich nicht geändert"

Face ID iPhone X

Einmal gucken, bitte.

Bild: Apple

Der Konzern hat Berichte dementiert, wonach das Unternehmen die Ansprüche an die Gesichtserkennung beim iPhone X gesenkt hat.

Anzeige
Apple iPhone X 64GB silber
Apple iPhone X 64GB silber ab € 948,95

Nach einer Medienmeldung, laut der Apple die Produktionsspezifikationen für den Gesichtserkennungssensor Face ID im iPhone X verringert haben soll, hat der Konzern ein eigenes Statement veröffentlicht – ungewöhnlich für das Unternehmen. In der Stellungnahme, die an amerikanische Websites ging, heißt es, die Behauptung der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg, wonach Apple die Genauigkeitsspezifikation für Face ID reduziert habe, sei "komplett falsch".

Anzeige

Face ID sei ein "mächtiges und sicheres Authentifizierungssystem", das "unglaublich einfach und intuitiv zu benutzen" sei. Qualität und Genauigkeit von Face ID hätten sich nicht geändert. Weiterhin gebe es eine Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million, dass eine "zufällige Person Ihr iPhone mit Face ID entsperrt". Diesen Wert hatte der Konzern auch bei der Vorstellung des iPhone X genannt. Man erwarte, dass Face ID "der neue Goldstandard für die Gesichtsauthentifizierung" werde, so Apple weiter.

Bloomberg hatte am Mittwoch geschrieben, Apples Hauptzulieferer LG Innotek und Sharp hätten damit zu kämpfen, "Laser und Linsen" für die Herstellung des Punktprojektors zu kombinieren, der 30.000 Infrarotlichtpunkte auf das Gesicht des Nutzer projiziert, um eine Tiefenkarte zu erstellen. Deshalb soll Apple die vorgegebenen Spezifikationen gelockert haben, damit Tests (und damit die gesamte Produktion des sogenannten TrueDepth-Moduls) schneller abgeschlossen werden können.

Wie stark die neuen Spezifikationen die Wirksamkeit der Technik reduziere, sei aber unklar, so Bloomberg. Auch ein "Downgrade" der Specs machten Face ID wahrscheinlich wesentlich genauer als die aktuell von Apple verwendete Fingerabdruckerkennung Touch ID. Diese hat laut Apple eine False-Positive-Rate von 1 zu 50.000.

Das iPhone X kommt am 3. November auf den Markt, die Vorbestellungsphase beginnt am morgigen Freitag. Aktuell gibt es Berichte, laut denen Apple anfangs nur zwei bis drei Millionen Geräte zur Verfügung hat und in diesem Jahr nur bis zu 30 Millionen Stück verkaufen kann. Beim iPhone 7 waren es bis Ende 2016 noch rund 80 Millionen Einheiten gewesen. (bsc)

125 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. iPhone X mit Produktionsproblemen: Apple reduzierte angeblich Face-ID-Genauigkeitsvorgaben

    iPhone X TrueDepth

    Um die Fertigung des iPhone X schneller hochzufahren, hat Apple einem Bericht zufolge die Vorgaben gelockert: Zulieferer durften angeblich die Genauigkeit des komplexen Face-ID-Kamerasystem verringern.

  2. iPhone X: Kameraversorgung noch immer ein Problem

    Cook präsentiert iPhone X

    Berichten aus Asien zufolge hat Apple die Herstellung seines neuen Top-Smartphones immer noch nicht voll angefahren. Grund sollen Lieferschwierigkeiten beim für Face ID notwendigen TrueDepth-Modul sein.

  3. Face ID löst angeblich Touch ID in neuen iPhones ab

    Face ID

    Der Fingerabdruckscanner hat einem Bericht zufolge im iPhone ausgedient: Apple habe weitere Zulieferer für die Produktion von 3D-Modulen angeheuert, um diesmal alle drei neuen iPhone-Modelle mit der Technik ausrüsten zu können.

  4. Apple-Softwarechef: Keine Angst vor Face ID

    Craig Federighi

    Eventuelle "Unsicherheiten" bezüglich der neuen Gesichtserkennungstechnik würden "wegschmelzen", sobald die Kunden ihr iPhone X nutzen könnten, behauptet Craig Federighi. "Sie denken dann gar nicht mehr darüber nach."

  1. Apples 2016 – ein Jahr voller Tumulte

    Apple-Logo

    Es war ein schwieriges Jahr für den iPhone-Hersteller: Neben dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als einer Dekade musste der Konzern mit Software-Problemen und heftiger Kritik an Produktentscheidungen kämpfen – zuletzt beim neuen MacBook Pro. Das zurückliegende Jahr verrät auch manches über Apples Zukunftspläne.

  2. Pro & Contra: Ist das iPhone X zu teuer?

    Zwischen 1150 und 1320 Euro kostet das neue iPhone-Topmodell. Hat Apple den Bogen dieses Mal überspannt?

  3. iPhone 8, neue Macs und kein iCar: Was wir 2017 von Apple erwarten – und was nicht

    Apple-Store in Hamburg

    Noch hat das neue Jahr kaum begonnen, doch die Gerüchteküche in Sachen iPhone und Co. ist bereits in vollem Schwung. Mac & i wagt einen Ausblick auf das Apple-Jahr 2017, ordnet Spekulationen ein und erklärt, was aus Cupertino kommen könnte.

  1. Keine Strafen: Österreich zieht neuem Datenschutz die Zähne

    Überlebensgroße Statuen, die herzlich lachen

    In letzter Minute nimmt Österreich der neuen EU-Datenschutzverordnung den Biss, die meisten Verstöße werden straffrei bleiben. Und Datenschutz-NGOs dürfen keinen Schadenersatz eintreiben.

  2. Vorstellung: BMW Concept iX3

    BMW concept iX3

    Der BMW iX3 nutzt als erster BMW die neue eDrive Plattform. Die technischen Daten sind vorläufig: über 200 kW Motorleistung, über 400 km Reichweite, über 70 kWh Batteriekapazität. Gebaut wird der iX3 vorerst in China. Dort wurde nun auch das induktive Laden für den 530e vorgestellt

  3. Fachkräfte: Klimaziele erfordern 100.000 Handwerker mehr für Sanierungen

    Fachkräfte, Fachkräftemangel, Arbeitsplätze

    Fachkräfte, darunter Handwerker und Techniker für Heizungs- und Anlagensteuerung, fehlen massiv, wenn die energetische Sanierung von Häusern zur Erreichung der deutschen Klimaziele durchgeführt werden soll.

  4. Datenschutzgrundverordnung in kleinen Firmen: DSGVO? – Nie gehört

    Datenschutzgrundverordnung in kleinen Firmen: DSGVO? – Nie gehört

    Die neuen Datenschutzbestimmungen nehmen auch kleinste Unternehmer in die Pflicht. Sind sie darauf vorbereitet? Die Uhr tickt. Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder. Doch Grund zur Panik gibt es nicht, meinen Datenschützer.

Anzeige