Logo von Mac & i

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.735.396 Produkten

Ben Schwan 5

Apple pusht Abo-Anwendungen im App Store

Apple pusht Abo-Anwendungen im App Store

"Try it for free"-Beispiele.

Bild: Screenshot via 9to5Mac

Aktuell werden iOS-Programme mit einem "Try It For Free"-Programm beworben, um Nutzer zum Abschluss von Software-Abonnements zu überzeugen.

Kaum eine Entwicklung der letzten Jahre dürfte bei Nutzern von PCs, Macs und Mobilgeräten so umstritten sein wie der allgemeine Trend hin zu Softwareabos. Statt einmal zu zahlen, soll man für seine Lieblingsprogramme monatlich oder jährlich löhnen – wird dafür dann aber mit regelmäßigen Updates "beschenkt". Bei Apple scheint man sich festgelegt zu haben, dass die Zukunft tatsächlich den Abo-Modellen gehört. Im US-amerikanischen App Store für iPhone und iPad wurde in dieser Woche eine neue Kampagne gestartet, die dies verdeutlicht.

Anzeige

Im App-Reiter, der die redaktionell gepflegten Tipps zu neuen Anwendungen enthält, wurde eine "Try It For Free"-Liste publiziert, in der verschiedene bekannte Aboprodukte beworben werden. Das besondere daran: Alle Apps haben Probephasen, solange man sich anschließend auf mehr oder minder lange Laufzeiten einlässt. So gibt es die nicht unumstrittene Mitgliedschaft beim Passwortmanager 1Password für einen Monat umsonst, wenn man danach 36 Euro im Jahr entrichtet. Ebenfalls auf der Liste ist die werbefreie Variante der Zeitungs-App "USA Today", das Malbuch-Abo Lake sowie die Videorezeptesammlung von Panna.

Die Kampagne dürfte demnächst wohl auch im deutschen App Store auftauchen – dort womöglich an hiesige Gewohnheiten angepasst. Seit iOS 11.2 bietet Apple Entwicklern an, ihre Abo-Apps mit einem Einführungspreis zu versehen, um preissensible Nutzer zum Abschluss zu bewegen. Dabei kann die Probephase auch kostenlos sein oder die ersten Monate sind günstiger.

Zudem ist eine Anpassung an unterschiedliche Länder möglich – in Regionen der Dritten Welt könnte ein Abo dann beispielsweise günstiger sein. Apple versucht Entwickler auch mit einer anderen Methode in Richtung Abo-Apps zu lenken: Seit Sommer 2016 wird die Provision, die Apple normalerweise erhält, nach einem Jahr Abonnementzeit eines Users halbiert – von 30 auf 15 Prozent. Das kann sich deutlich auf das Einnahmenkonto auswirken. (bsc)

5 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. iOS 11.2 bekommt Einführungspreise für Abo-Apps

    iOS 11.2 bekommt Einführungspreise für Abo-Apps

    Apple versucht, Entwicklern den Einstieg in Abonnementmodelle zu erleichtern. Mit der nächsten iOS-Version dürfen sie reduzierte Locktarife offerieren.

  2. Pro & Contra: Fehlen in Apples App Store die Upgrades?

    App Store

    Bislang können Entwickler nur über Umwege Upgrades ihrer Programme für iOS, macOS, tvOS oder watchOS an Nutzerinnen und Nutzer verkaufen. Mac & i diskutiert, ob sich das ändern sollte.

  3. Mac App Store: 64-Bit-Apps werden ab Januar Pflicht

    iTunes unter macOS Sierra

    Wer seine Software in Apples Softwareladen listen möchte, darf künftig keine reinen 32-Bit-Programme mehr einreichen. Daran erinnert der Konzern gerade seine Entwickler.

  4. "Unfaire Praktiken": Spotify, Deezer & Co. beschweren sich über Apple bei der EU

    Spotify

    Apple und andere Plattformanbieter nutzen ihre Position, um kleinere Konkurrenten zu benachteiligen, so der Vorwurf. Spotify und weitere Online-Dienste haben die EU-Kommission erneut zum Eingreifen aufgefordert.

  1. Pro & Contra: Sind Software-Abos die Zukunft?

    Adobe hat es mit der Creative Suite angefangen, Microsoft zog mit Office nach, und künftig bieten auch Apples App Stores Abos an. Wollen wir das wirklich?

  2. Pro & Contra: Upgrades im App Store

    Beinahe zehn Jahre nach dem Start des App Store gibt es noch immer keine bezahlten Upgrades. Sollte Apple sie einführen?

  3. Apples 2016 – ein Jahr voller Tumulte

    Apple-Logo

    Es war ein schwieriges Jahr für den iPhone-Hersteller: Neben dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als einer Dekade musste der Konzern mit Software-Problemen und heftiger Kritik an Produktentscheidungen kämpfen – zuletzt beim neuen MacBook Pro. Das zurückliegende Jahr verrät auch manches über Apples Zukunftspläne.

  1. Test: Skoda Karoq 2.0 TDI

    Skoda Karoq

    Der neue Skoda Karoq ist eine Mixtur bekannter Zutaten, die einigen Konkurrenten schwer zu schaffen machen wird. Das Kompakt-SUV überrascht an keiner Stelle und wird vielleicht gerade deshalb gefragt sein. Im Test die sicher beliebte Kombination 2.0 TDI, DSG und Allradantrieb

  2. Kommt nach Nahles erneut Gabriel?

    Die Chancen, dass die neue Vorsitzende das Grundproblem der Partei löst, stehen schlecht

Anzeige