Logo von Mac & i

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.508.171 Produkten

Ben Schwan 31

Apple kauft Bildsensor-Start-up

Apple kauft Bildsensor-Start-up

QuantumFilm-Aufnahmen sollen Kino-artig wirken.

Bild: InVisage

InVisage Technologies hat ein auf Quantenpunkten basierendes Smartphone-Kameramodul entwickelt, das eine deutlich bessere Lichtausbeute verspricht.

Apple hat eine weitere junge Firma aufgekauft. Wie der iPhone-Produzent gegenüber US-Medien bestätigt hat, ist nun das im kalifornischen Newark ansässige Start-up InVisage Technologies Teil des Konzernportfolios. Wie hoch der Kaufpreis war, sickerte bislang nicht durch – die Firma soll aber zuvor knapp 100 Millionen US-Dollar an Investitionsmitteln von Risikokapitalgebern eingesammelt haben.

Bessere Bildsensoren aus eigener Foundry

Hauptprodukt von InVisage Technologies ist ein neuartiger Bildsensor, der das darin traditionell verwendete Silizium gegen einen sogenannten QuantumFilm austauscht. Dieser basiert auf der Quantenpunkte-Technik. Laut Angaben von InVisage kann QuantumFilm die gleiche Lichtmenge wie Silizium aufnehmen, doch die Schicht ist zehn Mal dünner und kann das volle Lichtspektrum absorbieren, was effizientere Aufnahmen mit besserer Lichtausbeute verspricht. In der Praxis wirken Filmaufnahmen mit der Technik (siehe Video unten) besser ausgeleuchtet und besitzen einen Kino-artigen Look.

InVisage btreibt laut dem IT-Blog TechCrunch auch eine eigene Foundry in Taiwan samt Herstellungsplattform, wo die QuantumFilm-Lösung produziert wird – samt Wafern. Komplette Sensorchips soll das Start-up dort auch produzieren können.

QuantumFilm irgendwann im iPhone?

Apple beschäftigt sich seit langem mit Foto- und Video-Sensoren und arbeitet hier unter anderem mit Sony zusammen. Der Konzern verlangt dabei aber stets maßgeschneiderte Technik und ist bei Bildsensoren sehr "hands-on". Apple hat hier diverse Patente. Denkbar wäre, dass QuantumFilm eines Tages im iPhone verwendet wird. Daneben ist die Technik auch für Anwendungen aus dem Bereich Augmented Reality und Identifizierung nutzbar, da das bessere Bild eine genauere Erkennung der Umgebung verspricht.

Die Übernahme von InVisage wurde von Apple nicht näher kommentiert. Die Firma kaufe von Zeit zu Zeit kleinere Technikfirmen, zum Zweck des Aufkaufs äußere man sich genauso wenig wie über zukünftige Pläne. Zu Apples Akquisitionen zählte auch die israelische Firma PrimeSense, bekannt für ihre 3D-Sensoren, die unter anderem Teil von Microsofts Kinect waren. Heute soll Technik von PrimeSense für die neue Gesichtserkennung FaceID im iPhone X Verwendung finden.

QuantumFilm in Aktion (Video: InVisage Technologies).

(bsc)

31 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Augmented Reality: Apple beschäftigt offenbar riesiges Team

    Augmented Reality: Apple beschäftigt offenbar riesiges Team

    Einem Analysten zufolge kümmern sich 1000 Ingenieure bei dem Konzern um das Thema erweiterte Realität. Erste Funktionen könnten im "iPhone 8" debütieren.

  2. Wie Apples Augmented-Reality-Zukunft aussehen könnte

    Apple

    Seit Monaten gibt es Gerüchte, laut denen der iPhone-Hersteller Produkte aus dem Bereich der erweiterten Realität plant. Der deutsche AR-Forscher Christian Theobalt spricht im Interview mit Mac & i über die technischen Möglichkeiten.

  3. "High on AR": Apple-Chef betont Bedeutung von Augmented Reality

    Tim Cook

    Die erweiterte Realität interessiert den iPhone-Produzenten offenbar stärker als das boomende VR-Geschäft. "Es gibt keinen Ersatz für menschlichen Kontakt", meinte Tim Cook in einem Interview.

  4. Apple: Augmented Reality so bedeutend wie das Smartphone

    Apple: Augmented Reality so bedeutend wie das Smartphone

    Der iPhone-Hersteller interessiert sich weiterhin stark für AR. Das betonte Apple-CEO Tim Cook in der britischen Presse. Die Technik habe das Potenzial, "viele Leben zu verbessern" und sei "unterhaltsam".

  1. Apples 2016 – ein Jahr voller Tumulte

    Apple-Logo

    Es war ein schwieriges Jahr für den iPhone-Hersteller: Neben dem ersten Umsatzrückgang seit mehr als einer Dekade musste der Konzern mit Software-Problemen und heftiger Kritik an Produktentscheidungen kämpfen – zuletzt beim neuen MacBook Pro. Das zurückliegende Jahr verrät auch manches über Apples Zukunftspläne.

  2. iPhone 8, neue Macs und kein iCar: Was wir 2017 von Apple erwarten – und was nicht

    Apple-Store in Hamburg

    Noch hat das neue Jahr kaum begonnen, doch die Gerüchteküche in Sachen iPhone und Co. ist bereits in vollem Schwung. Mac & i wagt einen Ausblick auf das Apple-Jahr 2017, ordnet Spekulationen ein und erklärt, was aus Cupertino kommen könnte.

  3. iPhone-Kaufberatung: Vom 4s bis zum iPhone 7 Plus

    Das iPhone setzt jedes Jahr neue Maßstäbe und löst auch bei Besitzern anderer Smartphones Haben-wollen-Reflexe aus. Doch die Anschaffung ist kostspielig und nicht jeder braucht sämtliche Features – welches soll man da bloß nehmen? Wir stellen alle jüngeren Modelle einander gegenüber und lassen dabei auch Gebrauchtgeräte nicht außen vor.

  1. Sicherheitslücke in HP-Druckern – Firmware-Updates stehen bereit

    Hewlett-Packard-Logo

    Unter Verwendung spezieller Malware können Angreifer aus der Ferne auf Drucker von HP zugreifen und dort unter anderem gerätespezifische Befehle ausführen. Der Hersteller hat Updates bereitgestellt und empfiehlt die umgehende Aktualisierung.

  2. Mini tritt bei der Dakar-Rallye 2018 mit Allrad- und Hinterradantrieb an

    Mini

    Am 6. Januar 2018 startet in Lima die 40. Rallye Dakar. Mini wird die Rallye erstmals mit zwei konzeptionell komplett unterschiedlichen Fahrzeugtypen bestreiten. Zum Allradler kommt ein Buggy mit Hinterradantrieb

Anzeige