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Apple Pay: Österreich-Start steht offenbar an

Apple Pay im Web

Apple Pay geht auch im Web.

Bild: Apple

Bald ist Deutschland umzingelt: Mehrere Wiener Banken stehen einem Medienbericht zufolge kurz vor Vertragsabschluss über den kontaktlosen Bezahldienst.

Apple steht offenbar kurz davor, mit seinem Bezahlservice für iPhone und Apple Watch in ein weiteres europäisches Land vorzudringen: Diesmal ist angeblich Österreich dran. So heißt es zumindest in einem Medienbericht vom Mittwoch, der sich auf informierte Kreise beruft. Damit wäre Deutschland fast vollständig von Regionen umringt, in denen der kontaktlose Payment-Dienst bereits funktioniert – in der Schweiz, in Frankreich, Dänemark und Polen ist er längst aktiv, neben Österreich fehlen sonst nur noch Tschechien, die die Niederlande, Belgien und Luxemburg.

Laut einer Meldung des Standard wird Apple Pay in Österreich "in den kommenden Monaten" an den Start gehen. Intensive Gespräche sollen unter anderem mit der Bank Austria, der österreichischen Tochter von Unicredit, laufen – letzterer Finanzkonzern bietet Apple Pay bereits in Italien an. Offenbar werden die Verhandlungen zu Apple Pay in Österreich jedoch zentral koordiniert und von der Stelle Payment Service Austria (PSA) für alle Banken geführt. PSA bestätigte Gespräche, wollte sich aber nicht festlegen, ob und wann Apple Pay in dem Land verfügbar sein wird.

Apple Pay ist in den USA bereits seit 2014 verfügbar und wurde rasch auf weitere Regionen ausgedehnt. Der Dienst erlaubt eine Bezahlung mittels kompatiblem iPhone (ab 5) oder Apple Watch direkt in Ladengeschäften, dazu unterstützen die Geräte aktuelle Bezahlstandards via Nahbereichsfunk NFC. Bislang ist nur Apple selbst gestattet, das Feature seiner Geräte zu nutzen, Versuche von Banken, hier eine Öffnung zu erreichen, waren bislang gescheitert. Entsprechend muss es Apple gelingen, lokale Bank- oder Kreditkartenpartner zu finden. Diese wollen im Falle Deutschlands jedoch bislang nicht mitziehen – wohl auch, weil sie Apple einen Umsatzprozentanteil abgeben müssten.

Aktuell lässt sich Apple in den USA laut Standard 0,15 Prozent der Rechnungssumme überweisen, zudem profitiere der Konzern von günstiges Transaktionsgebühren. Apple Pay ist mittlerweile auch im Web als Bezahldienst nutzbar; in den USA können zudem Summen von Nutzer zu Nutzer per iMessage überweisen werden. (bsc)

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