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Ben Schwan 209

Apple-Chef: Coden lernen ist wichtiger als englische Sprachkenntnisse

Tim Cook an Rednerpult

Apple-Chef Tim Cook an einer US-Hochschule.

Bild: Dominick Reuter/MIT

Der Apple-Chef glaubt, dass man mit Programmierkenntnissen alle sieben Milliarden Menschen des Planeten erreichen kann. Coding solle an allen Schulen der Erde gelehrt werden.

Während eines Besuches in Frankreich, bei dem er unter anderem Staatspräsident Emmanuel Macron traf, hat sich Apple-CEO Tim Cook auch zu Bildungsfragen geäußert. In einem Videointerview mit der Website Konbini betonte er, dass er Programmierkenntnisse mittlerweile für wichtiger hält als Fremdsprachenkenntnisse. Mit Coding-Wissen könne man alle sieben Milliarden Menschen auf der Erde erreichen, weshalb dies wichtiger sei als das Lernen von Englisch. Natürlich seien Sprachen wichtig, aber Programmieren müsse zum Pflichtfach aller Schulen auf der Welt werden.

Apple aus der Kreativszene

Cook zufolge ist Apple aus der Kreativszene entstanden. Der erste Mac sei von einer Gruppe von Musikern und Künstlern ebenso entwickelt worden wie von Ingenieuren und Informatikern. Heutige Apps machten Wissen universell verfügbar. "Die Leute, die es sich sonst nicht leisten konnten, können heute mit einer App Gitarre lernen." Junge Franzosen sollten sich vor der Englischlektion mit dem Programmieren beschäftigen.

EU-Finanzminister kontra Cupertino

Cooks Besuch in Frankreich kommt einem kleinen Staatsbesuch gleich. Der Apple-Chef ging unter anderem auf Weltkriegsfriedhöfe in der Normandie und hatte politische und wirtschaftliche Gespräche mit Macron. Dabei soll es auch um die Thematik der "Apple Tax" gegangen sein, die derzeit von den europäischen Finanzministern diskutiert wird – ein Treffen fand in dieser Woche in Luxemburg statt. Ob Cook auch einen Abstecher in das Großherzogtum unternommen hat, ist bislang nicht durchgesickert.

13 Milliarden Euro soll Apple zahlen

Apple soll in Irland über 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen, nachdem die EU-Kommission das Steuersparmodell des Konzerns dort als illegale Subvention gewertet hat. Aktuell läuft sogar eine Klage gegen Irland, weil das Land den Betrag angeblich nicht schnell genug eintreibt. Cook soll sich gegenüber Macron angeblich aufgeschlossen dafür gezeigt haben, dass Steuern künftig in den Ländern zu zahlen sind, in denen Umsätze anfallen. Aktuell leitet Apple seine Gelder durch die irische Filiale. (bsc)

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