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Leo Becker 101

Apple: Aus für klassische iPods, iPod touch wird billiger

iPods

Von drei iPod-Produktreihen bleibt mit dem iPod touch nur noch eins im Verkauf.

Bild: Apple

Die letzten klassischen iPods sind Geschichte, nur der iPhone-Abkömmling iPod touch lebt fort – zu einem gesenkten Preis. Der iPod leitete Apples Renaissance Anfang der 2000er ein.

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Apple iPod touch 32GB grau ab € 201,95

Apple hat iPod nano und iPod shuffle – die letzten beiden klassischen iPod-Modelle – am Donnerstag aus dem Programm genommen: Sie werden auf der Webseite des Unternehmens nicht länger aufgeführt und sind im Online-Store nicht mehr erhältlich. Man habe "die iPod-Produktfamilie vereinfacht", teilte das Unternehmen auf Nachfrage von Mac & i mit – ab sofort gibt es nur noch den iPod touch in zwei Ausführungen, "iPod shuffle und iPod nano werden eingestellt".

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iPod touch
Der iPod touch, technisch unverändert aber mit mehr Speicherplatz zu einem niedrigerem Preis. (Bild: Apple)

Das Einstiegsmodell des iPod touch kommt zum Preis von knapp 230 Euro nun mit 32 GByte Speicherplatz (vorher 16 GByte). Die 128-GByte-Ausführung kostet nun knapp 340 statt 450 Euro. Die 16- und 64-GByte-Modelle werden nicht länger geführt.

Andere Neuerungen gibt es beim iPod touch nicht, die 2015 eingeführte Version kommt mit A8-Chip und wird auch das für Herbst angesetzte Update auf iOS 11 noch unterstützen.

iPod nano und iPod shuffle wurden zuletzt vor zwei Jahren aktualisiert, allerdings nur äußerlich – Apple führte neue Farbvarianten ein. Technisch änderte sich nichts zu der ursprünglich 2012 vorgestellten Version. Die iPods waren auch nie in der Lage, Apples damals neu eingeführten Music-Streamingdienst Apple Music zu nutzen. Den iPod Classic, den letzten iPod mit magnetischer Festplatte, hatte Apple schon 2014 aus dem Programm genommen. "Wir konnten die Teile [für das Gerät] nicht mehr bekommen", erklärte Apple-Chef Tim Cook damals. Eine Weiterentwicklung hätte sich nicht gelohnt.


Mit der Einführung des iPods im Jahr 2001 trat Apple eine mobile Musikrevolution los und legte zugleich die Grundlage für den Erfolg der anschließenden Jahre. Für das Unternehmen hatte der Musikspieler im Laufe der Zeit eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Börsenkurs, Umsätze und Gewinne schnellten nach Einführung der Windows-Unterstützung in die Höhe und gaben dem Konzern neben dem Mac ein solides zweites Standbein.

Nach dem Verkaufsstart des iPhones ging das iPod-Geschäft langsam zurück: Im ersten Quartal 2008 machte Apple mit dem MP3-Player noch einen Umsatz von 4 Milliarden US-Dollar, sechs Jahre später sank der Umsatz auf 970 Millionen US-Dollar, inzwischen wird das Produkt nicht mehr einzeln in den Geschäftszahlen aufgeführt.

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(lbe)

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