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Ben Schwan 18

Neues aus Cupertinos Mac-Labor: Leben Mac Pro und Mac mini noch?

Noch hat das neue Jahr kaum begonnen, doch die Gerüchteküche in Sachen iPhone und Co. ist bereits in vollem Schwung. Mac & i wagt einen Ausblick auf das Apple-Jahr 2017, ordnet Spekulationen ein und erklärt, was aus Cupertino kommen könnte.

Apple hatte seine Rechnerproduktlinie 2016 reichlich vernachlässigt: Desktop-Macs wurden gar nicht aktualisiert. Entsprechend reif ist die Zeit für neue iMacs, Mac minis und einen neuen Mac Pro. Am wahrscheinlichsten ist, dass Apple zunächst seinen All-in-one-Rechner iMac aktualisiert. Kaby-Lake-Chips passend für die Maschine dürften bereits im Frühjahr zur Verfügung stehen – insbesondere, wenn man bedenkt, dass Intel dem Konzern aus Cupertino seine Prozessorprodukte gerne recht früh zur Verfügung stellt. Grafiktechnisch ist mit frischer GPU-Ware von AMD zu rechnen.

Ob sich am Formfaktor des iMac etwas ändert, weiß noch niemand – auch nicht, ob es bei den Bildschirmgrößen 21,5 und 27 Zoll bleibt. Wahrscheinlich ist, dass Apple hier und da noch etwas an der Dünnheit der Maschinen schraubt und womöglich gänzlich auf SSD-Speichermedien setzt und die Fusion-Drive-Festplattenkombi verbannt.

iMacs – zum Teil auch älteren Datums. (Bild: Heise)

Der Mac mini hat ebenfalls reichlich Nachholbedarf – momentan weiß man nicht einmal, ob es das Gerät auf der aktuellen Roadmap noch gibt. Im Oktober 2014 wurde der Kompaktrechner zuletzt von Apple angefasst, der aktuelle iMac ist ein Jahr neuer. Auch hier würde man sich über Kaby-Lake-Chips freuen, zudem eine bessere Grafikperformance, reine SSD-Medien und vielleicht etwas mehr Kompaktheit. An diesem Punkt der Mac-mini-Geschichte werden sich viele aber schon freuen, wenn es ein Lebenszeichen gibt.

Noch schlimmer in Sachen Aktualisierungsnachholbedarf sieht es beim Mac Pro aus. Über 1000 Tage hat Apple den Aluröhren-Profirechner nicht mehr auf den neuesten Stand gebracht. Wer ihn zum aktuellen Mondpreis noch kauft, muss ihn wirklich dringend brauchen. Peinlich dabei: Apple-Marketingchef Phil Schiller hatte das Gerät im Sommer 2013 noch als Beleg dafür genannt, dass Apples Innovationskraft in Sachen Mac lebendig sei ("Can't innovate anymore my ass"). Seit der Verfügbarmachung ab Herbst 2013 gab es keine Neuigkeiten.

Der neue Mac Pro.
Der Mac Pro: Für die Tonne? (Bild: Apple)

Beim Mac Pro sollte sich Apple 2017 dazu durchringen, seiner Profikundschaft mitzuteilen, ob die Rechnerlinie noch eine Zukunft hat. Aktuell gibt es keinerlei Gerüchte zu neuen Modellen – aus Cupertino hört man nur Schweigen.

Sollte Apple seine MacBook-Retina-Produktlinie weiterführen, wovon stark auszugehen ist, könnten neue Modelle im Frühjahr auf den Markt kommen. Bislang rechnet die Gerüchteküche nur mit kleineren Verbesserungen bei Prozessorleistung, Bildschirm und SSD. Kaby-Lake-Chips könnten auch hier Einzug halten. Der alleinige USB-C-Port dürfte dagegen bestehen bleiben, eventuell wird dieser aber auch auf Thunderbolt 3 aktualisiert, wie man es vom MacBook Pro kennt.

MacBook Pro 2016
MacBook Pro mit Touch Bar. (Bild: Apple
)

Das neue MacBook Pro mit und ohne Touch Bar ist seit Herbst 2016 auf dem Markt. Mit einer schnellen Aktualisierung rechnet da niemand – zumal Apple viele Konfigurationen nach wie vor nur schleppend liefern kann. Entsprechend tippen wir darauf, dass Apple die Maschinen frühestens im Herbst 2017 das nächste Mal upgradetechnisch anfasst – dann aber nur mit leicht verbessertem Innenleben. Hoffentlich kann sich Apple bis dahin auch zur Senkung seiner reichlich hohen Preise für die Profi-Notebook-Linie durchringen.

Eher nicht zu erwarten sind dagegen Neuigkeiten in Sachen MacBook Air. Apple wird das weiterhin verfügbare 13-Zoll-Modell vermutlich länger im Handel halten, es aber kaum mehr anfassen. Neuer Einstiegs-Mac im portablen Bereich ist und bleibt dann das MacBook Retina, das Apple auch schlicht nur MacBook nennt.

Ob es 2017 eine ganz neue Mac-Produktlinie geben wird, ist unklar. Fällig wäre sie durchaus – seit 2013 hat Apple zumindest auf dem Desktop keine neuen Formfaktoren mehr auf den Markt gebracht. Mit Touchscreen-Macs rechnen allerdings die wenigsten – Apple hat hier stets deutlich gemacht, dass man diese Funktionalität über die Touch Bar hinaus nur bei iOS-Produkten sieht.

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