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Wolfgang Reszel und Johannes Schuster 62

Gastzugang einrichten, WLAN-Passwort teilen, Datenvolumen sparen

Wenn das heimische WLAN lahmt, lässt es sich oft mit Kniffen optimieren. Mac & i zeigt in 26 Tipps, wie iPhone- und Mac-Nutzer ihr WLAN optimal einrichten, um Geschwindigkeit und Verbindung zu optimieren.

19. Gastzugang bereitstellen

Falls Sie Besuchern Zugang zu Ihrem WLAN geben möchten, sollten Sie den WLAN-Gastzugang Ihres Routers aktivieren – sofern er diese Option anbietet.

Dieses trennt die Gäste logisch vom internen Netz. Sie gelangen darüber nur ins Internet und können nicht auf Freigaben oder Drucker zugreifen.

Aktivieren Sie auch für das Gast-WLAN die sichere WPA2-Verschlüsselung, vergeben Sie aber ein anderes Passwort als für das interne WLAN. Ändern Sie das Kennwort gelegentlich, denn es ist nicht auszuschließen, dass Gäste es in der Nachbarschaft herumreichen.

In der Regel reicht es, den Besuchern beim Gastzugang nur das Surfen und Abrufen von E-Mails zu erlauben.

Beugen Sie Ärger wegen Filesharing vor und lassen Sie für Gäste nur gängige Anwendungen wie Surfen und Mail zu. Schalten Sie das Gastnetz ab, wenn Sie es nicht benötigen.

20. WPS abschalten

Die Abkürzung WPS steht für „WiFi Protected Setup“.

Man drückt dabei am Router und am Client eine Taste, und die beiden verbinden sich, ohne dass man das WLAN-Passwort eingeben müsste. Dabei wird vorausgesetzt, dass Leute mit Zugang zum Router auch Zugang zum WLAN haben dürfen. Falls das bei Ihnen nicht der Fall sein sollte, schalten Sie WPS in der Router-Konfiguration ab oder halten Sie den Router unter Verschluss. Apple-Geräte unterstützen WPS ohnehin nicht.

21. Datenvolumen auf iPhone sparen

Wenn Sie sich mit dem iPhone in einem vom WLAN schlecht abgedeckten Teil Ihrer Wohnung aufhalten und die Daten nur noch tröpfchenweise eintreffen, schaltet iOS seit Version 9 automatisch die Übertragung auf das eventuell schnellere Mobilfunknetz um.

Ist die WLAN-Unterstützung in iOS aktiv, kann Sie das bei schwachem WLAN-Signal Mobil-Datenvolumen kosten.

Das Verhalten ist zwar praktisch, doch wer nur über wenig Datenvolumen verfügt oder sich schon öfter gewundert hat, warum es so schnell schwindet, sollte nur gezielt ins Mobilnetz gehen und die Funktion abschalten. Sie finden die Option „WLAN-Unterstützung“ am Ende der iPhone-Einstellungen unter „Mobiles Netz“ oder auf dem iPad unter „Mobile Daten“.

22. WLAN-Passwort mit anderen iPhones teilen

Wenn Sie Ihr WLAN mit weiteren Geräten testen möchten, zum Beispiel mit dem iPhone eines Freundes, müssen Sie diese natürlich erst einmal mit dem Router verbinden.

Falls Sie Macs und / oder iOS-Geräte mit dem jeweils neuesten Betriebssystem besitzen, können Sie sich das Eintippen oder Diktieren des Kennworts sparen. Möchten Sie Besucher ins WLAN lassen, empfiehlt sich aber eher das Gast-Netzwerk (siehe Tipp 19).

Öffnen Sie auf einem noch nicht verbundenen iOS-Gerät die WLAN-Einstellungen und tippen Sie auf den Namen Ihres WLANs. Halten Sie nun das Telefon in die Nähe eines bereits verbundenen Geräts, das bereits in das WLAN eingeloggt ist. Auf diesem sollte kurz darauf die Frage erscheinen, ob Sie das WLAN-Passwort teilen möchten. Bestätigen Sie dies mit Klick / Tipp auf „Teilen“. Bei einem Mac läuft es ähnlich ab: Verbinden Sie sich einfach mit dem unbekannten Netzwerk und halten Sie die Geräte aneinander, sobald die Passwortabfrage erscheint.

Nutzer mehrerer Apple-Geräte können sich Tipparbeit sparen und das WLAN-Passwort von einem Gerät zum anderen übertragen.

Das Verfahren funktioniert nur, wenn überall Bluetooth und Handoff aktiviert sind. Zudem muss auf jedem Gerät ein iCloud-Account eingerichtet sein und dieser in den Kontakten des anderen Geräts stehen. Stimmen die Voraussetzungen nicht, fehlt der entsprechende Hinweistext beim Eingabefeld für das Passwort.

23. iPhone und iPad via Kabel ins Internet bringen

Sollten Sie einmal weder WLAN-Empfang noch freies Datenvolumen haben, können Sie mit einem kleinen Trick dennoch unter iOS das Internet nutzen und zum Beispiel Updates laden oder WhatsApp nutzen. Vorausgesetzt, Sie haben einen Mac mit macOS 10.13 High Sierra, der Zugang zum Internet hat, und ein iOS-Gerät mit iOS 11.

Surfen im Flugmodus: Ein Mac stellt einem per Lightning angeschlossenen iOS-Gerät das Internet durch.

Schalten Sie unter macOS in der Systemeinstellung „Freigaben“ die Kategorie „Inhaltscaching“ ein und aktivieren Sie dort zusätzlich die Option „Internetverbindung teilen“.
Verbinden Sie nun Ihr iPhone, iPad oder Ihren iPod per Lightning-Kabel mit Ihrem Mac. Selbst im Flugmodus können Sie nun das Internet nutzen.

24. AirPlay-Probleme lösen

Spielt man Musik via AirPlay 1 auf mehreren Geräten gleichzeitig ab, kann es trotz perfekten Datendurchsatzes vorkommen, dass der Ton mit der Zeit auf den unterschiedlichen Lautsprechern zeitversetzt abgespielt wird.

Oft liegt die Ursache darin, dass man von Apple zertifizierte Geräte mit nicht zertifizierten AirPlay-Empfängern mischt (Kodi, AirServer oder viele Drittherstellergeräte). Diesen fehlt meistens die Laufzeitkompensation, mit der sich AirPlay-Geräte untereinander abstimmen.

Das Audio-Tool Airfoil verrät mit dem Wert bei „attempted recovery“, wie oft ein AirPlay-Empfänger schon aus dem Takt geraten ist.

Den Übeltäter identifizieren Sie, indem Sie Empfänger für Empfänger abschalten. Beruhigt sich die Wiedergabe nach einiger Zeit, haben Sie ihn gefunden. Solche Geräte sollten Sie nur einzeln ansprechen oder durch eine Alternative ersetzen. Das kostenpflichtige Tool Airfoil gibt Ihnen unter „Advanced Speaker Options“ außerdem mit steigenden Werten bei „attempted recovery“ Anhaltspunkte, welcher Empfänger eventuell unter Empfangsstörungen leidet.

25. Zickigen Router zurücksetzen

Im Handbuch der Router oder auf einem Aufkleber an ihrer Unterseite steht, wie ein Router zu erreichen ist. Oft ist das die IP-Adresse 192.168.1.1 oder es funktionieren Klarnamen wie „fritz.box“.

Tippen Sie die Zeichenfolge einfach in die URL-Zeile Ihres Browsers auf einem mit dem Netzwerk verbundenen Gerät ein. So gelangen Sie in die Konfigurationsoberfläche. Dort benötigen Sie noch ein Passwort, welches Sie an den gleichen Stellen finden können und welches Sie schleunigst ändern sollten.

Haben Sie das Router-Passwort vergessen, können Sie den Router auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Dazu haben die meisten Geräte einen Reset-Knopf oder versteckten Taster (zu erreichen mit einer aufgebogenen Büroklammer), die man einige Sekunden gedrückt halten muss. Bei AVMs Fritzboxen fehlt der Knopf. Hier bleibt in einem solchen Fall nur noch, ein Telefon mit Tonwahl-Fähigkeiten anzuschließen und darauf die Zeichenfolge #991*15901590* einzutippen.

Bei einem Reset gehen alle Einstellungen verloren. Manche Router gestatten allerdings das Speichern der Konfiguration auf dem Mac. So kann man schnell alle Einstellungen wiederherstellen. Vorsicht! Ist die gespeicherte Konfiguration zu alt und fand zwischendurch ein Firmware-Update des Routers statt, gelingt das Wiederherstellen möglicherweise nicht.

26. Mit der Time Capsule Time-Machine-Backups machen

Leider will Apple seine Basisstationen AirPort Extreme und Time Capsule nicht weiter entwickeln und hat die AirPort-Produktreihe inzwischen eingestellt. Beide lassen sich nämlich bequem über das AirPort-Dienstprogramm mit seiner übersichtlichen Oberfläche konfigurieren.

Apples Time Capsule enthält eine 3,5-Zoll-Festplatte, auf welcher man Time-Machine-Backups speichern kann.

Die Time Capsule enthält zusätzlich eine 3,5-Zoll-Festplatte, auf die man Backups von mehreren Macs per Time Machine speichern kann. Das läuft nicht sehr flott, spart aber eventuell ein NAS. Unverständlicherweise nimmt die Time Capsule keine Backups von iOS-Geräten entgegen. Diese kann man in iTunes auf dem Mac sichern und die Dateien gelangen auf diesem Wege auf die WLAN-Platte. Sie finden den Speicherort über die Einstellung „Geräte“ in iTunes. Klicken Sie dazu mit der sekundären Maustaste auf ein Backup und führen „Im Finder anzeigen“ aus.

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