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Johannes Schuster 94

Here We Go

Nicht in jedem Auto findet sich ein leistungsfähiges Navigationsgerät mit aktuellem Kartenmaterial. Das iPhone kann hier bestens aushelfen: Sogar kostenlose Apps bringen den Fahrer gut von A nach B – auch offline. Mac & i hat die wichtigsten Navi-Apps getestet.

Das ehemals mit Nokia-Handys angebotene Here wurde zur App, heißt nun „Here We Go“ und liegt nach einem Zwischenstopp bei Microsoft jetzt in den Händen der Autohersteller Audi, BMW und Mercedes.

Die Gratis-App bietet für sehr viele Länder der Welt kostenlose Offline-Karten an, die sich einzeln herunterladen lassen. Echtzeitinfos zur Verkehrslage und zu Störungen offeriert Here mit einer Online-Verbindung in mehr als 40 Ländern. Weiterhin werden Sehenswürdigkeiten und Tankstellen angezeigt. Außerdem gibt es Gebäudepläne für etliche Flughäfen und Einkaufszentren.

Adresseingabe mühsam

Die Warnschwelle für eine Überschreitung der Geschwindigkeit lässt sich bei Here WeGo fein justieren.

Die Adresse lässt sich nur mit Mühe eingeben, da man Treffer aus der Ortsliste nicht anwählen kann, ohne dass die Berechnung sofort startet, bevor man Straße und Hausnummer eintippen konnte. Errechnete und alternative Routen präsentiert Here zunächst in einer Übersichtskarte. Mit einem Tapp wechselt man die Wege.

Der untere Teil des Bildschirms zeigt die jeweilige Dauer und die Verzögerung. In der Karte sind die Behinderungen rot markiert. So kann man sich schnell über den besten Weg klarwerden, die Qualität der Routen und Stauvorhersagen gehörte zu den besten im Test.

Here We Go zeigt Verzögerungen auf der Strecke an – wenn das iPhone online ist.

Nach einem Tipp auf „Start“ wechselt Here in die 3D-Darstellung und zeigt ein sehr aufgeräumtes Fenster. Trifft man auf Behinderungen, wechselt die Farbe der Straße von Blau zu Gelb oder bei Stau zu Rot – sofern das iPhone online ist. Fährt man zu schnell, wird man sofort gewarnt. Der Alarm lässt sich aber tonlos stellen oder die Schwelle kilometergenau einstellen, getrennt nach den Tempobereichen bis 80 und über 80 km/h.

Einen Spurassistenten gibt es nicht, der Fahrer bekommt nicht einmal durch kleine Pfeile den Hinweis, welche Fahrspur die richtige ist. Dies lässt sich nur grob aus der 3D-Darstellung erschließen. Nach der Installation waren die Sprachansagen zunächst englisch, eine oder mehrere deutsche Stimmen kann man sich extra laden.

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