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Johannes Schuster 94

Telenav Scout

Nicht in jedem Auto findet sich ein leistungsfähiges Navigationsgerät mit aktuellem Kartenmaterial. Das iPhone kann hier bestens aushelfen: Sogar kostenlose Apps bringen den Fahrer gut von A nach B – auch offline. Mac & i hat die wichtigsten Navi-Apps getestet.

Die App Scout (ehemals Skobbler) ist umsonst und man kann sich nach der Installation Karten für ein Land gratis herunterladen. Die Lizenzen für weitere Staaten kosten (unter „Upgrades“) 3 Euro, für Kontinente 5 Euro (nicht Afrika) und für die gesamte Welt 11 Euro. Wenn keine Karten vorhanden sind, kann Scout auch online navigieren. Je nach Internetverbindung gelingt das mal mehr, mal weniger flüssig.

Die Gratis-Version bringt auch einfache Verkehrsmeldungen, warnt vor stationären Blitzern und hilft beim Umfahren von Staus. Echtzeit-Verkehrsinformationen von Inrix und Hinweise auf mobile Radarfallen von Blitzer.de erhält man zum Aufpreis von jeweils 11 Euro.

Bei der Zieleingabe hilft eine Autoergänzung. Als Ergebnis werden eine Hauptroute und bis zu zwei Alternativen präsentiert, die sich anfänglich in der Kartendarstellung kaum unterscheiden lassen, insbesondere im nur manuell anwählbaren Nachtmodus. Oben erfährt man die unterschiedlichen Fahrzeiten und kann die Alternative durch Tippen auf den Textblock auswählen.

Scout nutzt trotz des steilen 3D-Winkels die Bildschirmfläche nicht immer optimal.

Telenav bezieht seine Karten von der Open-Street-Map-Community, die oft nicht mit den kommerziellen Anbietern mithalten können. So sind auch die Routen und Alternativen zum Stau nicht immer akurat, aber meistens. Im Navi-Modus werden die Zahlen und Buchstaben teilweise arg klein dargestellt und lassen sich somit während der Fahrt nicht oder nicht schnell genug erfassen. Einen Spurassistenten oder Weginformationen gibt es ebenso wenig wie eine Warnung bei zu schnellem Fahren.

Nicht so gelungen fanden wir die 3D-Darstellung aus der Vogelperspektive: Oft war der Blickwinkel zu steil und trotzdem die Route nach einer vorausliegenden Kurve nicht mehr auf dem Display – statt dessen viel Ödnis. Wenig hilfreich ist es auch, wenn das Symbol für die eigene Position die gleiche Farbe hat wie die Straße darunter (Blau). Dass die App nicht mit professioneller Aufmerksamkeit gepflegt wird, merkt man auch an vielen Stellen, wo in den Texten „Skobbler“ noch nicht durch „Scout“ ersetzt wurde.

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