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Johannes Schuster 94

Garmin Navigon

Nicht in jedem Auto findet sich ein leistungsfähiges Navigationsgerät mit aktuellem Kartenmaterial. Das iPhone kann hier bestens aushelfen: Sogar kostenlose Apps bringen den Fahrer gut von A nach B – auch offline. Mac & i hat die wichtigsten Navi-Apps getestet.

Die vom US-Hersteller Garmin übernommene App „Navigon“ kostet in der Version für ganz Europa 80 Euro, beschränkt auf zehn zentrale Länder noch 60 Euro. iPhone-Kunden der Telekom können sich die funktionsbeschränkte „Select“-Version gratis herunterladen und durch Zuzahlung von 22 Euro auf den technischen Stand der Vollversion bringen – allerdings nur mit Karten für Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) und Liechtenstein. Online-Verkehrsinformationen, die 3D-Panoramaansicht oder Blitzerwarner kosten als In-App-Kauf weitere 20, 10 und 9 Euro.

Navigon alternativ als Abo

Daneben bietet Garmin eine kostenlose Version mit Download-Möglichkeiten für Karten von Europa, Neuseeland, Australien und Nordamerika zum siebentägigen Test an. Danach kann man ein Abo abschließen, das zum Beispiel für Europa 5 Euro monatlich, 30 Euro jährlich oder ohne Zeitlimit
80 Euro kostet.

Als Besonderheit bietet Navigon auch die Anzeige von Überholverboten auf der Strecke.

Die voreingestellte Zielsuche funktioniert bei Navigon nur mit Favoriten, Kontaktdaten oder einer Online-Verbindung. Man kann auch die Adresssuche innerhalb der App offline verwenden, muss dabei aber die gesamten Angaben mit Komma getrennt hintereinander weg eintippen und wird nicht mit einer Trefferliste unterstützt.

Für die gefundene Route zeigt die App getrennt Baustellen, Staus und Gefahrenstellen in schwimmenden Paletten an. Tippt man auf das „i“, wird einem statt Informationen der Zukauf von „Traffic Live“ angeboten. Will man die ausgesuchte Route sehen, muss man ins Menü „Ganze Route anzeigen“ wechseln, bekommt dort aber nur eine sehr grobe Karte ohne Staus angezeigt.

Versteckte Routenvorschläge

Alternative Routenvorschläge bekommt der Anwender erst zu sehen, wenn er auf den anderen Menü-Punkt „MyRoutes anzeigen“ tippt. Zum Ändern berührt man nicht die Route auf der Karte, sondern wählt einen der unteren Textblöcke aus. Navigon wählte im Test nicht immer die beste aus. Immerhin lassen sich Zwischenstopps eingeben.

Während der Fahrt sieht man als Besonderheit auch Überholverbote. Tippt man auf Ankunftszeit, wechselt sie zur restlichen Fahrzeit. Außerdem zeigt ein kleines Fenster den Abstand zur nächsten Abbiegung, auf die man zudem rechtzeitig durch eine gesprochene Ansage hingewiesen wird. Hierbei erwähnt die Stimme auch den Straßennamen. In den Einstellungen kann man in Fünferschritten festlegen, bei welcher Geschwindigkeits-Überschreitung gewarnt wird. Voreingestellt sind 10 km/h innerorts und 20 km/h außerorts.

Andere Routen wählt man in der Navigon-App in einem Extra-Menü durch Tippen auf die Textblöcke unten aus.

Das kleine Symbol einer Radarfalle rechts unten irritiert anfangs, denn es dient nur der Meldung von Blitzern, nicht der Warnung vor ihnen. Man kann das aber in den Einstellungen abschalten. Ebenfalls irritieren die kleinen Infofelder mit Breiten- und Längengrad, die auftauchen, wenn man ein am Weg liegendes POI-Symbol berührt.

Spurassistent hilft beim Einordnen

Nähert man sich einer komplexeren Straßenlandschaft, erscheint ein weiteres Extra-Fenster mit einem kleinen Spurassistenten. Etwas dichter vor der Abzweigung wechselt dann die Darstellung zur vollflächigen und sehr übersichtlichen Spuranzeige mit nachempfundenen blauen Autobahnschildern am oberen Rand.

Praktisch: Durch Antippen des gelben Pfeilsymbols links unten kann man die letzte Sprachansage wiederholen lassen. Per Glympse lässt sich der Standort live an Dritte übermitteln – für einen bestimmten Zeitraum. Schön ist auch die Möglichkeit eine Straße als gesperrt zu markieren, damit man nicht immer wieder zu ihr zurückgeschickt wird. Steht man länger, beendet sich die GPS-Abfrage mit einem Hinweis automatisch, um Akkuenergie zu sparen. Nervig bei Navigon ist hingegen, dass die Meldung für ein Karten-Update die gesamte App blockiert, bis man es herunterlädt – auch, wenn man außerhalb des WLANs ist.

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