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Johannes Schuster 93

GPS Navigation Be-On-Road

Nicht in jedem Auto findet sich ein leistungsfähiges Navigationsgerät mit aktuellem Kartenmaterial. Das iPhone kann hier bestens aushelfen: Sogar kostenlose Apps bringen den Fahrer gut von A nach B – auch offline. Mac & i hat die wichtigsten Navi-Apps getestet.

Völlig kostenlos lässt sich auch GPS Navigation Be-On-Road von Aponia benutzen. Die App besitzt ebenfalls die wichtigsten Merkmale einer Offline-Navigation und hat viele Fans, aber auch viele schlechte Bewertungen mit Klagen über Fehler.

Über die Einstellungen/Herunterladen/Karten kommt man an zusätzliche Länder. Ein Ziel kann man bequem über Treffer für Ort, dann die Straße und schließlich die Hausnummer eingeben. Allerdings verwendet Be-On-Road eine eigene Tastatur ohne Umlaute, bei der die Buchstaben gesperrt sind, für die es keine Treffer gibt. Tippt man anschließend auf „Karte“, wird das unmittelbare Umfeld des Zielortes gezeigt. Die Darstellung ist sehr grob und schematisch. Eine Übersicht oder alternative Routenvorschläge gibt es nicht.

Zu viele Straßen können verwirren. Deshalb zeigt sie Be-On-Road gar nicht erst an.

Den Flughafen in Hamburg kannte sie nicht, man konnte in Griechenland als Ort weder Thessaloniki noch Saloniki eingeben. Gelegentlich wollte die App nicht anfangen zu navigieren. Die Qualität der Routen lässt sich schlecht beurteilen, da man keine Übersicht gezeigt bekommt.

In dem Navigationsfenster finden sich ein blauer Pfeil für die eigene Position, dicke lila Linien für die Route, kleine Straßennamen und eventuell Hausnummern, manchmal auch blaue Autobahnschilder. Wegen der kleinen Schrift kann man als Fahrer viele Informationen erst erfassen, wenn man länger hinschaut oder sich zum iPhone beugt – was bei einem Navi nicht sein sollte.

Die Sprachkommandos funktionierten erst nachdem wir eine zweite Stimme heruntergeladen hatten (Doris und Sarah). Sie kamen oft zu spät oder gar nicht. Staus zeigte die App nicht, fest installierte Blitzer als kleines Symbol. Bei Geschwindigkeitsübertretungen wechselte sehr dezent die Schriftfarbe des kleinen Buttons für die Maximalgeschwindigkeit von Schwarz zu Rot. Das iPhone 6s wurde beim Navigieren sehr warm und der Akku leerte sich noch schneller als bei den anderen Kandidaten (siehe Tabelle).

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