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Johannes Schuster 94

Navmii

Nicht in jedem Auto findet sich ein leistungsfähiges Navigationsgerät mit aktuellem Kartenmaterial. Das iPhone kann hier bestens aushelfen: Sogar kostenlose Apps bringen den Fahrer gut von A nach B – auch offline. Mac & i hat die wichtigsten Navi-Apps getestet.

Aus Navfree wurde Navmii – die getrennt für zahlreiche Länder erhältlichen Apps sind aber weiterhin kostenfrei, man wird nur mit gelegentlicher Werbung behelligt. Das Kartenmaterial kommt von Open Street Map.

Die Zieleingabe gerät etwas beschwerlich: Man bekommt bei der Eingabe zwar relativ schnell Treffer vorgeschlagen, aber wenn man einen Ort auswählt, berechnet Navmii sofort die Route dahin, ohne die Eingabe der Straße und Hausnummer abzuwarten. Das lässt sich mit etwas Mühe umgehen, indem man „Ort, Straße Hausnummer“ komplett eintippt. Der Treffer wird anschließend in einer 2D-Karte der unmittelbaren Gegend angezeigt. Tippt man auf das Auto-Symbol, erscheint eine Überblickskarte. Neben der schnellsten Route zeigt die App hier auch noch alternative Wege mit kleinen Sprechblasen für die zusätzlich veranschlagte Zeit. Die vorgeschlagenen Wege führten zwar auch zum Ziel, waren aber gelinde gesagt manchmal unkonventionell.

Autobahnschilder zeigen zwar anderen Text, sind aber wie bei Navfree auch blau.

Kein Spurassistent, aber Autobahnschilder

Während der Turn-by-Turn-Navigation gibt es zwar keinen Spurassistenten, Navmii zeigt aber in Blau symbolische Autobahnschilder mit der gewünschten Richtung. Mit „+“ und „-“ bestimmt man nicht allein den Zoomfaktor, sondern den Winkel für die 3D-Darstellung (wie bei TomTom). Insgesamt gerät die Führung auf Autobahnen recht hölzern. Hinzu kommen noch kleine Schriften und Symbole, die beim Fahren schwer zu erkennen sind.

Mit einer Online-Verbindung unterrichtet die App den Fahrer auch über Verkehrshindernisse. Die Straßenfarbe wechselt für betroffene Abschnitte von Lila zu Braun. Im Test benötigte Navmii beim Verlassen der Route recht lange, um einen neuen Weg zu berechnen und anzuzeigen. Die Sprachanweisungen waren oft abgehackt und kamen viel zu selten, teilweise zu spät. Eine Warnung bei Geschwindigkeits-Überschreitung fehlt.

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