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Holger Zelder 488

HomePod: Apples Siri-Lautsprecher im ersten Test

HomePod

Bild: Holger Zelder / Mac & i

Der smarte Lautsprecher mit Sprachsteuerung ist seit Freitag in einigen Ländern erhältlich. Mac & i hat ein Exemplar in London gekauft und ausprobiert.

Seit dem 9. Februar ist der HomePod in den USA, Australien und dem Vereinigten Königreich erhältlich. In Deutschland soll der Verkauf erst im Laufe des Frühjahrs beginnen. So lange wollten wir jedoch nicht warten, deshalb haben wir ein Modell im Apple Store Regent Street für 319 Pfund (knapp 360 Euro) gekauft. In einem Londoner Büro haben wir den HomePod etwa zwei Stunden lang ausprobiert.

Der HomePod ist mit gut 17 Zentimetern Höhe und 14 cm Durchmesser etwas größer als Amazons Echo-Modelle und Googles Home-Box. Der 2,5 Kilogramm schwere Apple-Lautsprecher ist in Weiß oder Space-Grau gehalten und mit einem Netzstoff überzogen. Auf der Oberseite zeigt ein kreisrunder LED-Touchscreen bei Siri-Aktivität eine Wellenformgrafik an. Ein mit Textil ummanteltes Netzkabel steckt fest im Gehäuse und lässt sich nicht auswechseln. Wer den englischen HomePod an eine deutsche Steckdose anschließen möchte, braucht einen Adapter.

Einige Funktionen fehlen zum Start noch: So lassen sich zwei HomePods noch nicht zu einem Stereopaar bündeln. Auch Apples überarbeitetes Multiroom-Protokoll AirPlay 2, mit dem man mehrere HomePods in unterschiedlichen Räume parallel beschallen kann, beherrscht der Siri-Lautsprecher noch nicht. Beide Funktionen will Apple im Laufe des Jahres nachliefern.

Für die erste Einrichtung braucht man ein iOS-Gerät mit mindestens iOS 11.2.5: Das kann ein iPhone ab dem 5s, ein iPad der fünften oder ein iPod Touch der sechsten Generation sein. Hält man das iOS-Gerät mit aktiviertem Bluetooth neben den HomePod, erscheint einige Sekunden später ein 3D-Modell des Lautsprechers auf dem Display des iOS-Geräts. Mit einem Tipp auf "Setup" beginnt die Einrichtung. Hier legt man zum Beispiel den Namen des Raums fest, in dem der HomePod steht, und bezieht ihn gegegebenfalls in ein HomeKit-Szenario ein.

Einmal eingerichtet, kann man den HomePod über Apples Home-App bedienen, um etwa die Suchhistorie zu löschen oder bestimmte Titel zu blockieren. Der HomePod lässt sich auch – ebenso wie ein Apple TV oder ein iPad mit Netzteil – als Zentrale für HomeKit einsetzen, damit man von unterwegs Lampen, Heizung oder Türsensoren über das iPhone steuern kann. Zum Ausprobieren fehlten uns allerdings Zeit und weitere HomeKit-Geräte.

Aktiviert man die Option "Personal Requests", kann der Lautsprecher Erinnerungen anlegen oder auch iMessages vorlesen und schreiben, wenn sich ein iOS-Gerät im selben Netzwerk befindet. Wer sich den HomePod mit mehreren Personen im Haushalt teilt, wird diese Funktion möglicherweise aus Datenschutzgründen deaktivieren wollen: Siri unterscheidet auf dem Lautsprecher nicht zwischen individuellen Stimmen.

Unser Testexemplar aus Großbritannien kommt mit einem englischen Netzstecker; wer ebenfalls dort einen HomePod erwerben möchte, braucht einen Adapter.

Mit "Transfer Settings" überträgt der HomePod die wichtigen Einstellungen wie das WLAN-Passwort oder die iCloud-Einstellungen vom iOS-Gerät; das dauert wenige Sekunden. Zum Abschluss erklingt eine kurze Einführung über die unterstützten Siri-Kommandos, dann ist der smarte Lautsprecher einsatzbereit.

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