Logo von iX

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.734.790 Produkten

Oliver Diedrich 105

W3C vereinfacht das Bezahlen im Netz

W3C vereinfacht das Bezahlen im Netz

Bild: dpa, Arno Burgi/Symbolbild

Das Payment Request API soll den Checkout-Prozess auf E-Commerce-Sites standardisieren und für Händler wie Kunden vereinfachen.

Das World Wide Web Consortium hat die Web-Standards "Payment Request API" und "Payment Method Identifiers" als Empfehlungskandidaten veröffentlicht.Damit ist die technische Entwicklung der Standards, an denen Microsoft, Google, Facebook, Apple und Mozilla mitgearbeitet haben, soweit abgeschlossen, dass sie implementiert werden können.

Anzeige

Ziel des Payment Request API ist es, das Bezahlen im Internet sowohl für Händler als auch für Kunden durch ein standardisiertes Checkout-Verfahren zu vereinfachen. Dabei übermittelt der Händler die zu zahlende Summe und von ihm akzeptierten Zahlungsmethoden an den Browser des Kunden.

Der Browser gleicht die Daten des Händlers mit den Zahlungsmethoden ab, die der Anwender im Browser hinterlegt hat. Dabei können auch zusätzliche Anwendungen von Drittanbietern für spezielle Bezahlverfahren ins Spiel kommen. Bei mehr als einer Übereinstimmung wählt der Nutzer das bevorzugte Verfahren aus. Die entsprechenden Daten, beispielsweise Kreditkartennummer und Lieferadresse, schickt der Browser nach Freigabe durch den Nutzer zurück.

Für den Anwender entfällt so die Notwendigkeit, seine Zahlungs- und Adressdaten auf jeder E-Commerce-Site erneut einzugeben. Der Händler muss nicht für jedes neue Bezahlverfahren das UI seiner Site ändern. Die neue API soll es so auch einfacher machen, neue Bezahlverfahren zu implementieren.

Die aktuellen Desktop-Browser Chrome 61 und Firefox 55 unterstützen die Payment Request API bereits, bei Firefox muss sie allerdings über die Einstellung dom.payments.request.enabled aktiviert werden. Safari-Nutzer benötigen die Technology Preview 38 oder neuer. Microsofts Edge soll die neue API mit EdgeHTML 16 im kommenden Windows 10 Fall Creators Update erhalten. Chrome für Android kennt die Payment Request API bereits seit einem Jahr. Jetzt sind die E-Commerce-Sites am Zug. (odi)

105 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Webentwicklung: Die Payment Request API vereinfacht das Bezahlen im Browser

    Webentwicklung: Die Payment Request API vereinfacht das Bezahlen im Browser

    Die Payment Request API hat bereits Einzug in viele Browser gehalten und erleichtert das Bezahlen im Internet.

  2. Gefährdeter Datenschutz: Firefox löscht lokale Datenbanken nicht

    Firefox löscht lokale Datenbanken nicht

    Der Firefox-Browser bringt ein großes Datenschutzproblem mit sich. Nur umständlich lässt sich die Firefox-Chronik von Nutzern löschen. Webseiten können mühelos auf zuvor im Browser gespeicherte Daten zugreifen.

  3. Chrome 62 warnt vor unverschlüsselten Formularen

    Chrome 62 warnt vor unverschlüsselten Formularen

    In Googles aktuellem Browser können Webseiten die Netzwerk-Bandbreite auslesen und typographische Freiheiten genießen.

  4. Mozilla, Google und Microsoft unterstützen WebAuthn und damit Logins ohne Passwörter

    Mozilla, Google und Microsoft unterstützen WebAuthn und damit Logins ohne Passwörter

    Die großen Browser-Hersteller Mozilla, Google und Microsoft unterstützen den neuen Web-Standard WebAuthentication, kurz: WebAuthn. Er könnte künftig Passwörter im Internet überflüssig machen.

  1. iOS 11.3 und Payment Request API: Zahlen, bitte!

    Payment Request API unter iOS 11.3

    Wenn Progressive Web Apps die App-Stores vom Gerät vertreiben, wollen Entwickler trotzdem Geld verdienen. Und auch der Plattformanbieter hätte gerne sein Stück vom Kuchen. Die Payment Request API kommt allen entgegen – jetzt auch unter iOS 11.3.

  2. Zukunft der Webentwicklung: Webkomponenten und Progressive Web Apps, Teil 2

    Zukunft der Webentwicklung: Webkomponenten und Progressive Web Apps, Teil 2

    Bei Progressive Web Apps handelt es sich um Webanwendungen, die sich ähnlich wie ihre nativen Gegenstücke anfühlen. Davon kann insbesondere die App-Programmierung profitieren.

  3. Progressive Web Apps, Teil 4: Eine Frage des Geldes

    Payment Request API auf Mobilgeräten

    Wenn Progressive Web Apps die App-Stores der Plattformen überflüssig machen, stellt sich eine zentrale Frage: Wie kommen Entwickler oder Plattformanbieter dann an ihr Geld?

  1. Linux-Entwickler: Kernel-Community wird unter eigener Bürokratie zusammenbrechen

    Linux-Entwickler: Kernel-Community wird unter eigener Bürokratie zusammenbrechen

    Die Maintainer des Linux-Kernels werden in ein paar Jahren nicht mehr nachkommen, eingereichte Patches zu bearbeiten. Das System stehe vor dem Kollaps, falls sie es nicht schafften, die Arbeitslast zu verteilen, behauptet Kernel-Entwickler Daniel Vetter.

  2. PCIe-SSDs Samsung 970 Evo und 970 Pro: Schreiben mit 3 GByte/s

    Samsung 970 Evo und 970 Pro: Gutes beschleunigt

    Samsung setzt noch einen drauf: Die neuen PCIe-SSDs der 970-Serie sind vor allem beim Schreiben schneller als ihre Vorgänger.

  3. DIe Tyrannei des Klischees: Über Frank Schätzings KI-Roman

    Die Tyrannei des Schmetterlings

    Frank Schätzing schreibt in "Die Tyrannei des Schmetterlings" über künstliche Intelligenz, Quantencomputer und das Silicon Valley. Spannend? Ja. Interessant? Naja. Unsere Rezension.

  4. Löschanlagen-Ton zerstört Festplatten in schwedischem Rechenzentrum

    Rechenzentrum

    Der extrem laute Ton einer Gaslöschanlage hat in einem Rechenzentrum in Schweden zahlreiche Festplatten beschädigt. Der Börsenhandel in Skandinavien war deshalb stundenlang beeinträchtigt.

Anzeige