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Moritz Förster 18

Social-Media-Auftritt von Unternehmen ist Marketing und Imagepflege

Social-Media-Auftritt von Unternehmen ist Marketing und Imagepflege

Laut einer repräsentativen Umfrage des Bitkom setzen die meisten Unternehmen ihren Social-Media-Auftritt für die Werbung ein. Dabei behalten sie meist das eigene Image und das ihrer Produkte im Auge.

In den meisten Firmen dient die eigene Präsenz bei Social-Media-Plattformen dem Marketing oder dem Personalwesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Branchenverbands Bitkom. 96 Prozent der Befragten setzen die Netzwerke für die Werbung ein, in dessen Rahmen 73 Prozent redaktionelle Beiträge online stellen, 58 Prozent herkömmliche Anzeigen schalten und 43 Prozent auf Veranstaltungen hinweisen. Ferner treten 39 Prozent so in direkten Kontakt mit ihren Kunden.

Dabei achten die Unternehmen in erster Linie auf ihr eigenes Image, was sowohl für die Firma als Arbeitgeber, als auch für ihre Produkte oder Dienstleistungen gilt. Dennoch meint der Großteil der Befragten, dass ihrem Social-Media-Auftritt keine Systematik zugrunde liegen würde. So verfügen lediglich 37 Prozent über klare Richtlinien für den Einsatz der Plattformen im Beruf und bloß 18 Prozent für die private Nutzung. 53 Prozent bieten ihren Angestellten hingegen keine Hilfe.

Ein Grund hierfür könnte sein, dass gerade in kleineren Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten in 49 Prozent der Fälle der Chef den Social-Media-Auftritt übernimmt. Insgesamt gilt das immerhin noch für 37 Prozent. In 57 Prozent aller Firmen ist Social Media jedoch Aufgabe der Marketing-Abteilung. Externe Weiterbildungen der Verantwortlichen bieten aber nur 25 Prozent an, 15 Prozent setzen auf interne Maßnahmen – und 62 Prozent verzichten völlig darauf.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder folgert aus den Zahlen: "Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr Möglichkeiten hat es, den Auftritt in den Sozialen Netzwerken von eigenen, speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern betreuen zu lassen. Wichtig ist aber auch dann, dass die Chefetage eingebunden bleibt. Social Media ist integrierter Teil des Unternehmensleitbildes und muss deshalb auch aus Vorstand oder Geschäftsführung voll und ganz unterstützt, gelebt und strategisch vorangetrieben werden." (fo)

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