Logo von iX

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.734.489 Produkten

Alexandra Kleijn 5

Red Hat Enterprise Linux 7.5 ist fertig

Red Hat Enterprise Linux 7.5 ist fertig

Acht Monate nach dem Vorgänger 7.4 hat Red Hat Version 7.5 seines Enterprise Linux (RHEL) freigegeben. Mit der neuen Release positioniert das Unternehmen sein Business-Linux als solide Plattform für Hybrid-Cloud-Umgebungen.

Im Bereich Sicherheit für gemischte Cloud-Umgebungen bringt das neue Red Hat Enterprise Linux 7.5 Verbesserungen bei der mit Version 7.4 eingeführten Network-Bound Disk Encryption (NBDE). Mit der Technik lassen sich Systeme mit verschlüsselten Festplatten starten, ohne dass der zugehörigen Encryption-Key beim Start eingegeben werden muss – allerdings nur, wenn sich das System im korrekten Netzwerk befindet.

Anzeige

Die bereits früher integrierten OpenSCAP-Tools spielen nun mit dem Lifecycle-Management-Tool Red Hat Ansible Automation zusammen. Sogenannte Ansible Playbooks, eine Art "Drehbücher" für das Konfigurationsmanagement, können so direkt aus OpenSCAP-Scans heraus erstellt werden und helfen, Compliance-Richtlinien zu implementieren und einzuhalten.

Neu in RHEL 7.5 ist der Virtual Data Optimizer (VDO). In heterogenen Umgebungen hilft dieses Kernelmodul, Speicherplatz und Replikationsbrandbreite zu sparen, indem es Daten dedupliziert und komprimiert, bevor sie gespeichert werden.

Verbesserungen und neue Funktionen gibt es zudem bei der Integration von Windows Domänen und Active Directory. Das SMB-Protokoll kommt nun auch in Version 2 und 3 mit verteilten Dateisystemen (DFS) zurecht. Dadurch lassen sich mehrere SMB-Dateisysteme zu einem einzigen virtuellen Filesystem kombinieren. Der Datenaustausch mit Microsofts Cloud-Computing-Plattform Azure soll unter RHEL 7.5 nicht nur sicherer sondern auch leistungsfähiger sein.

Mehr Durchblick bei der Verwaltung von Speicher, Netzwerkeinstellungen, Container und Diensten nicht nur für Sysadmin-Neulinge verschafft die überarbeitete Administrationsoberfläche Cockpit.

RHEL 7.5 basiert auf Kernel-Version 3.10 und läuft auf x86-Systemen, auf IBM POWER7+ und POWER8 (big endian), IBM POWER8 (little endian) sowie auf IBM z Systems. Die in der Distribution enthaltenen kernel-alt-Packages bringen den Linux-Kernel in Version 4.14 mit und unterstützen 64-bit ARM, IBM POWER9 (little endian) und IBM z Systems

Die neue Release steht allen Nutzern mit einem aktiven RHEL-Abonnement ab sofort zur Verfügung. Eine detaillierte Übersicht der Änderungen und Neuerungen findet sich in den Release Notes.

Anzeige

In diesem Jahr feiert der Linux-Anbieter mit dem roten Hut sein 25-jähriges Jubiläum. (akl)

5 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Red Hat Enterprise Linux: Neue Funktionen für Container und die Sicherheit in RHEL 7.4

    Neue Funktionen für Container und die Sicherheit: RHEL 7.4

    Mit einigen Neuerungen bringt Red Hat sein Enterprise Linux auf den aktuellen Stand. Version 7.4 konzentriert sich auf die Bereiche Sicherheit, Container und Leistung des Linux-Betriebssystems in der Public Cloud.

  2. Oracle Linux mit Unbreakable Enterprise Kernel auf Basis von Linux 4.14

    Oracle Linux mit Unbreakable Enterprise Kernel auf Basis des Linux Kernel 4.14

    Für Oracle Linux steht ein Kernel auf Basis der LTS-Version 4.14 zur Verfügung. Er beinhaltet unter anderem das Analysewerkzeug DTrace, das seit August 2017 unter GPL steht.

  3. Zahlen bitte! Linux: mehr als 25 Millionen Zeilen Code

    Zahlen bitte! Linux: mehr als 25 Millionen Zeilen Code

    Der Linux-Kernel lernt ständig neue Funktionen und wird dadurch immer fetter. Aber ist das überhaupt ein Problem? Und wofür ist der ganze Code überhaupt zuständig?

  4. Linux 4.13: Ext4-Verbesserungen und Kategorisierung von Daten

    Linux-Kernel 4.11: Längere Akkulaufzeit durch NVMe-Stromspartechnik

    Der Anfang September erwartete Linux-Kernel 4.13 erweitert das Ext4-Dateisystem und macht es schneller. Außerdem kann Linux kurz- und langlebige Daten jetzt unterschiedlich handhaben und besser mit neuen Spielarten von SMR-Festplatten umgehen.

  1. Die Neuerungen von Linux 4.16

    Linux-Kernel 4.16

    Mehr Akkulaufzeit und besserer Schutz vor der Prozessorlücke Spectre sind zwei Highlights des neuen Linux-Kernels. Der integrierte Hypervisor unterstützt jetzt AMDs Speicherverschlüsselung. Außerdem läuft Linux auch als Gast unter einem aus Deutschland vorangetriebenen Hardware-Partitionierer.

  2. Die Neuerungen von Linux 4.9

    Linux-Kernel 4.9

    Das XFS-Dateisystem kann jetzt doppelt gespeicherte Daten zusammenführen und große Dateien in Sekundenbruchteilen kopieren. Linux 4.9 verbessert zudem die Sicherheit. Neue Möglichkeiten zur Performance-Analyse erleichtern System- und Programmoptimierung.

  3. Die Neuerungen von Linux 4.15

    Linux-Kernel 4.15

    Mit einem neuen Ansatz versucht das jetzt erhältliche Linux 4.15 ein altbekanntes Stromsparproblem aus der Welt zu schaffen. Der neue Kernel verbessert den Support für AMDs aktuelle Grafikchips. Schutz vor Meltdown und Spectre ist auch dabei.

  1. Denkt an die Fische! PETA rügt Far Cry 5, weil man darin angeln kann

    Denkt an die Fische: PETA rügt Far Cry 5, weil man darin angeln kann

    Spiele wie Far Cry 5 dürfen in Deutschland nicht mehr auf den Markt kommen, fordert die Tierschutzorganisation PETA. Der Grund: Man kann darin angeln. Es ist nicht das erste Mal, dass PETA die Gaming-Community provoziert.

  2. Fahrbericht: Lamborghini Urus

    Lamborghini

    Er verspricht mit immerhin 650 PS reichlich Fahrdynamik, muss dabei allerdings auch ein Leergewicht von 2,2 Tonnen durch die Gegend wuchten. Er braucht Reifen, mit denen man bis zu 305 km/h fahren kann und soll trotzdem auch im Gelände überzeugen. Kann der Lamborghini Urus diese Widersprüche auflösen?

  3. Löschanlagen-Ton zerstört Festplatten in schwedischem Rechenzentrum

    Rechenzentrum

    Der extrem laute Ton einer Gaslöschanlage hat in einem Rechenzentrum in Schweden zahlreiche Festplatten beschädigt. Der Börsenhandel in Skandinavien war deshalb stundenlang beeinträchtigt.

  4. Kanadisches Gericht beharrt auf weltweiter Google-Zensur

    Canada Place

    Kanadische Gerichte verpflichten Google dazu, bestimmte Links aus dem Index zu löschen, und zwar weltweit. Die Verfügung widerspricht US-Recht, doch die kanadische Justiz bleibt hart.

Anzeige