Logo von iX

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.735.556 Produkten

Udo Seidel

OpenStack Summit Sydney: Durchatmen und Neuausrichtung

OpenStack Summit Sydney: Durchatmen und Neuausrichtung

Bild: OpenStack

Auf dem OpenStack Summit in Sydney hat die Foundation Einblick in ihre Neuausrichtung gegeben. Lücken zwischen der freien Cloud und verwandter Open-Source-Software will das Projekt einfacher schließen können.

Heute endet der OpenStack Summit in Sydney. In gewisser Weise markiert die Veranstaltung eine Art Neuausrichtung. Die bereits zu Beginn von Jonathan Bryce angekündigte Integration der offenen Infrastruktur ist Teil eines Fokus-Wandels der Foundation. Sie soll dafür sorgen, dass Lücken zwischen der freien Cloud und interagierenden Werkzeugen einfacher zu schließen sind – insbesondere mit quelloffener Software. Dazu gehört auch, dass die entsprechenden Projekte eine Heimat haben, die über ein bloßes Software-Verzeichnis auf GitHub und Co. hinausgeht. Vergleiche mit der Linux Foundation oder der Apache Foundation drängen sich auf. Direkt darauf angesprochen bestätigten Jonathan Bryce und sein Team diese Ähnlichkeiten.

Anzeige

Diese Neuausrichtung ist in einem frühen Stadium. Es gibt noch keine Richtlinien, welche Projekte die Foundation unter ihre Fittiche nimmt und wie die Verwaltung erfolgt. Eine interne Arbeitsgruppe ist allerdings schon im Aufbau. In der Eröffnungsrede zeigte Jonathan Bryce, welche Themen Teil des neuen Fokus sind. Da ist das klassische Rechenzentrum – also die bisherige Zielgruppe von OpenStack. Hinzu kommen nun noch Container, dezentrale IT (Edge Computing) und Software-Verwaltung (CI/CD).

Neben den üblichen Verdächtigen wie Container, Projekt-Aktualisierungen und Neuentwicklungen gab es diesmal auch viele Vorträge, die sich mit dem harten Produktionsalltag von OpenStack beschäftigen. So zeigte beispielsweise Paddy Power Bet, der Vorjahresgewinner des Superuser-Preises, dass ein erheblicher Teil des Lern- und Veränderungsprozesses die Organisation der IT-Abteilung und sogar ihrer Kunden betrifft. Der Preis ging dieses Jahr hingegen an Tencent, eine der größten Technologie-Firmen in Asien. Sie ist das "T" in BAT, das die drei chinesischen Internet-Giganten beschreibt – Baidu und Alibaba sind die beiden anderen. Die Foundation gab außerdem bekannt, dass Tencent nun auch ein Mitglied mit Gold-Status ist.

Im Frühjahr 2018 findet der OpenStack Summit in Vancouver (Kanada) statt. Im Herbst fällt die Anreise für hiesige Leser kürzer aus, denn dann geht es nach Berlin. (Udo Seidel) / (fo)

Kommentieren

Themen:

Anzeige
  1. OpenStack Summit Sydney: Keine Innovation ohne Integration

    OpenStack Summit Sydney: Keine Innovation ohne Integration

    Auf dem OpenStack Summit in Sydney hat Jonathan Bryce eine neue Strategie für eine bessere Innovation im Rahmen der Open-Source-Cloud angekündigt. Neben Veranstaltungen sollen Initiativen wie OpenLab und OpenDev das Projekt voranbringen.

  2. Private Cloud as a Service: OpenStack Summit in Boston

    Private Cloud as a Service: OpenStack Summit in Boston

    Auf dem OpenStack Summit konzentrierte sich das Projekt zunächst auf zwei große Bereiche: Die Private Cloud as a Service soll Nutzern den Einsatz ihrer Software erleichtern. Außerdem will die Foundation ihre Verwaltung des Projekts verbessern.

  3. Abseits des Summit: OpenStack von Red Hat, SUSE und Dell EMC

    Abseits des Summit: OpenStack von Red Hat, SUSE und Dell EMC

    Passend zum parallel stattfindenden Summit haben mehrere Konzerne ihre eigenen Entwicklungen mit und für OpenStack präsentiert. Neuerungen rund um die Open-Source-Cloud gibt es von Dell EMC, SUSE und Red Hat.

  4. OpenStack Queens spielt mit Beschleunigerhardware

    OpenStack Queens spielt mit Beschleunigerhardware

    Mit einem geeigneten Hypervisor kann OpenStack nun VM-Instanzen mit einer virtuellen GPU ausstatten. Das Projekt Cyborg kann beliebige Beschleuniger an virtuelle Maschinen anheften.

  1. Cloud Native News #1: Rise of the Kubernaut

    Cloud Native News #1: Rise of the Kubernaut

    Ziel der Cloud Native News ist es, im regelmäßigen Abstand von wichtigen Ereignissen und Neuigkeiten im Cloud-Native-Ökosystem zu berichten und diese zu interpretieren, damit der Überblick gewahrt bleibt.

  2. Cloud Native News #2: Konferenzeindrücke

    Cloud Native News #2: Konferenzeindrücke

    Ziel der Cloud Native News ist es, im regelmäßigen Abstand von wichtigen Ereignissen und Neuigkeiten im Cloud-Native-Ökosystem zu berichten und diese zu interpretieren, damit der Überblick gewahrt bleibt.

  3. Eclipse Che – die IDE der Zukunft?

    Eclipse Che – die IDE der Zukunft?

    Nach etwa zwei Jahren Entwicklung hat die Browser-IDE Eclipse Che Anfang 2016 die Beta-Phase verlassen. Ein guter Zeitpunkt, sich die Unterschiede zum traditionellen Eclipse und die Features von Che anzuschauen.

  1. Wiener Motorensymposium: Volkswagen hybridisiert den Golf VIII

    alternative Antriebe, Elektroautos

    Volkswagen elektrifiziert die Massen: Auf dem Wiener Motorensymposium konkretisieren die Wolfsburger Ingenieure, wie sie sich die flächendeckende Hybridisierung des Golfs vorstellen. Erstmals erwähnt Volkswagen offiziell den Golf VIII, der 2019 eingeführt werden soll

  2. 180-Euro-Smartphone Honor 7C nun auch in Deutschland

    Einsteiger-Smartphone Honor 7C kommt für 180 Euro nach Deutschland

    Das Honor 7C kann jetzt auch in Deutschland gekauft werden. Zum Marktstart kostet das Smartphone der Huawei-Tochter 180 Euro. Dafür bekommt man kompetente Hardware, die allen gängigen Anwendungen gewachsen sein sollte.

  3. Astronomen verblüfft über Megafusion großer Galaxien

    Astronomen verblüfft über Megafusion großer Galaxien

    Gleich zwei Mal haben Forscher gewaltige Galaxienhaufen aufgespürt – weit zurück im jungen Universum. Dass sie zu jener Zeit schon zu Haufen verschmolzen, lässt die Astronomen rätseln. Beeindruckend ist noch eine andere Eigenheit der Massemonster.

  4. Außenminister Maas und der politische Prozess zur Ablösung Baschar al-Assads

    Syrien: Wiederaufbauhilfen aus dem Westen, um das "Regime mit dem Monster" auszuhebeln? Das politische Interesse ist klar, der moralische Grund trüb

Anzeige