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Oliver Diedrich 13

Microsoft will die Blockchain unternehmensreif machen

Microsoft will die Blockchain unternehmensreif machen

Blockchain-Protokolle wie Bitcoin und Ethereum taugen in ihrer derzeitigen Form nicht für den Einsatz in Unternehmen, meint Microsoft. Das Coco-Framework soll die fehlenden Teile nachrüsten.

Microsoft hat mit Coco ein Framework vorgestellt, das der Blockchain-Technik den Weg in die Unternehmen ebnen soll. Die existierenden Protokolle, so Microsoft, seien für maximal transparente, öffentliche Transaktionen zwischen anonymen, nicht vertrauenswürdigen Personen konzipiert. Transaktionen zwischen Unternehmen und ihren Partnern müssten hingegen vertraulich bleiben können, wobei die Authentizität der Beteiligten über Sicherheitserweiterungen wie Intel SGX sichergestellt werden könne. Daraus ergäben sich ganz andere Anforderungen.

Mit dem Coco-Framework soll es möglich sein, hochskalierbare, vertrauliche Blockchain-Netze aufzubauen, in denen die Identität aller Knoten und Akteure bekannt und überprüfbar ist. Coco setzt dabei auf existierenden Blockchain-Protokollen auf; Microsoft ist dazu Partnerschaften mit der Bank J.P. Morgan (Ethereum, Quorum), R3 (Corda) und Intel (Hyperledger Sawtooth) eingegangen. Das Framework sei bereits bei Unternehmen aus den Bereichen Handel, Logistik und Finanzwesen im Test, so Microsoft. Es soll Anfang nächstes Jahr als Open Source zum Einsatz in der Cloud oder auf eigener Hardware veröffentlicht werden.

Die Blockchain gilt derzeit in der Finanzwelt als Königsweg, um Transaktionen zwischen Unternehmen und ihren Zulieferern, Kunden und Partnern zu automatisieren. Blockchain-Protokolle wie Bitcoin und Ethereum erlauben es, das Eigentum an Vernögenswerten über Vertrauensgrenzen hinweg automatisiert zu übertragen.

Quellen:

(odi)

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