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Moritz Förster 65

MDM, MAM oder EMM? Smartphones im Unternehmen verwalten

MDM, MAM oder EMM? Smartphones im Unternehmen verwalten

Smartphones sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Doch welcher Dienst zum Verwalten der Firmengeräte und BYOD-Flut konzentriert sich auf welche Funktionen? Ein Artikel der aktuellen iX bietet einen Überblick der Anbieter.

Jeder Mitarbeiter in jedem Unternehmen verwendet inzwischen für seine Arbeit ein Smartphone. Was vor wenigen Jahren noch in erster Linie für den IT-Bereich galt, ist inzwischen auch in anderen Branchen Realität – dass sich jemand ohne den mobilen Begleiter durch den Tag schlagen kann, ist selten geworden. Entsprechend müssen Administratoren die Flut der Firmengeräte wie BYOD-Smartphones in Griff bekommen. Grundlegende Funktionen bietet ein MDM-System (Mobile Device Management). Der Artikel "Angeleint" der aktuellen iX 8/2017 gibt Systemverwaltern einen Überblick zu Anbietern, Diensten und ihren Funktionen an die Hand.

Dabei müssen Administratoren in erster Linie zwischen einem klassischen MDM-System und verwandten Diensten wie einer MAM- oder EMM-Umgebung unterscheiden. Bietet erstere zumeist Funktionen zum Aktualisieren des Betriebssystems, Einrichten des Nutzerkontos und Sperren sowie im drastischsten Fall Löschen des Smartphones aus der Ferne, geht ein MAM weiter. Mit dem Mobile Application Management lassen sich alle Anwendungen auf dem Gerät des Anwenders administrieren. Dabei können Verantwortliche einen eigenen App Store einrichten oder ausschließlich bestimmte Programme aus beispielsweise Androids Play Store zulassen. Das einst favorisierte App Wrapping ist bei den meisten Anbietern inzwischen jedoch nicht mehr enthalten.

Fasst ein Dienst alle Funktionen zusammen, handelt es sich um ein Enterprise Mobility Management (EMM). Jedoch verschwimmen die Grenzen zunehmend: Häufig packen Anbieter MAM-Funktionen in ein Paket mit dem MDM-System. Wer sie nicht braucht, zahlt dennoch für sie. Bei den zu verwaltenden Betriebssystemen bleibt iOS klar der Favorit: Ohne Apples iPhone geht kein Anbieter an den Start. Aber Android ist kein abgeschlagener Zweiter, einzig explizit auf iOS spezialisierte Entwickler ignorieren Googles System noch. Interessant ist die Präsenz von Windows 10 Mobile. Eigentlich spielen Smartphones mit Microsofts Plattform keine Rolle mehr, doch in MDM-Systemen ist sie noch nicht abgekündigt. Immer stärker scheinen sich die Anbieter zudem auf den Desktop zu konzentrieren – so sollen Administratoren alle Rechner, egal wie stationär oder mobil sie sind, über einen Dienst verwalten können.

Ein weiterer Faktor können Lizenzen und der Bezug des Dienstes sein. Hier geht der Trend klar zur Public Cloud, wobei viele Entwickler noch immer ihre Umgebung fürs unternehmenseigene Rechenzentrum offerieren. Eine genaue Aufstellung der befragten Unternehmen und Details zu den Funktionen, unterstützten Betriebssystemen und Lizenzen der Dienste finden Interessierte im Artikel.

Siehe dazu auch:

(fo)

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