Logo von iX

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.683.960 Produkten

Jens Söldner, Torsten Volk 9

IBM will die Cloud-Integration vereinfachen

IBM Cloud Private für IaaS, CaaS und PaaS im Rechenzentrum

Mit seiner Plattform "IBM Cloud Private" möchte der IT-Konzern Softwareentwicklern die Arbeit und Anwendern den Übergang ins Cloud-Zeitalter erleichtern.

Auf IBMs diesjährigem Cloud Analyst Summit in New York City stand die neue Kubernetes-basierte Cloud Private im Mittelpunkt, eine hybride Plattform, die den Zugriff auf Bare-Metal-, IaaS-, CaaS- und PaaS-Ressourcen – sprich Serverhardware sowie diverse Virtualisierungsebenen und Abrechnungsmodelle – vereinheitlichen und damit Softwareentwicklern die Arbeit erleichtern soll. IBMs Serverless-Dienst Cloud Functions, derzeit Bestandteil der IBM Cloud Public, wird voraussichtlich 2018 für die IBM Cloud Private verfügbar sein.

Anzeige

IBM Cloud Functions , wird aber voraussichtlich noch 2018 als Bestandteil der IBM Cloud Private verfuegbar sein.

Das gemeinsame Management traditioneller Enterprise-Applikationen und nativer Cloud-Apps steht bei IBM Cloud Private im Vordergrund. Kunden können selbst entscheiden, ob und wann sie ihren Softwarebestand erweitern, ersetzen oder schrittweise in Microservices umwandeln. Bestehende Applikationen lassen sich mit IBMs Cloud-Diensten wie Watson erweitern oder mit neuen REST-APIs in Webservices migrieren. Mithilfe von Watson lässt sich etwa eine Sprachsteuerung oder auch eine automatisierte Übersetzung von Daten und Text realisieren, ohne dass dabei Daten in die Public Cloud fließen.

Kunden, die bisher wegen Sicherheits- und Compliance-Bedenken mit dem Bau neuer Cloud-Native-Applikationen gewartet haben, können diese jetzt in der IBM Cloud Private im Rechenzentrum betreiben und später bei Bedarf in die Public Cloud verschieben. Die IBM Cloud Private verspricht Kompatibilität mit jedem Kubernetes- und Cloud-Foundry-basierten Public-Cloud-Angebot.

Die Bestandteile der Community- und der Enterprise-Ausgabe von IBM Cloud Private
Die Bestandteile der Community- und der Enterprise-Ausgabe von IBM Cloud Private

IBM Cloud Private löst das bisherige BlueMix Local sowie die BlueBox Container Platform ab und steht ab sofort in einer kostenlosen Community-Version, in einer Enterprise-Version und als Cloud-Native-Variante zur Verfügung. Kunden können modular weitere Open-Source- und separat zu lizenzierende IBM-Produkte als Container-Images durch den neuen Service Catalog installieren. IBM Cloud Private konkurriert direkt mit Pivotals Cloud Foundry und Red Hats OpenShift. (Jens Söldner, Torsten Volk) / (un)

9 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. InterConnect: IBM setzt auf die Hybrid Cloud, Container und Watson

    InterConnect: IBM setzt auf die Hybrid Cloud, Container und Watson

    Im Rahmen seiner InterConnect zeigte IBM einige Neuerungen für den Unternehmenseinsatz. Dabei ging es vor allem um die Themen Hybrid Cloud, Container und das KI-System Watson.

  2. Habitat Builder: Erweiterung für Entwickler nativer Cloud-Anwendungen

    Habitat Builder: Erweiterung für Entwickler nativer Cloud-Anwendungen

    Der Habitat Builder aus dem Hause Chef geht in Public Preview und unterstützt Entwickler bei der Entwicklung von Cloud-Native-Applikationen.

  3. Cloud Foundry Summit: Container-Nutzung weiterhin schleppend

    Cloud Foundry Summit: Container-Nutzung weiterhin schleppend

    Die Cloud Foundry Foundation hat auf ihrer europäischen Hausmesse die sogenannte "Container Runtime" als Standard-Container-Bereitstellungsmethode für Cloud Foundry mit Kubernetes und BOSH vorgestellt.

  4. Kubo wird zum Projekt der Cloud Foundry Foundation

    Kubo wird zum Projekt der Cloud Foundry Foundation

    Auf dem heute startenden Cloud Foundry Summit Silicon Valley wurde das Projekt Kubo als Incubator-Projekt der Cloud Foundry Foundation aufgenommen. Doch auch andere Unternehmen nutzen die Veranstaltung für Ankündigungen.

  1. Cloud Native News #1: Rise of the Kubernaut

    Cloud Native News #1: Rise of the Kubernaut

    Ziel der Cloud Native News ist es, im regelmäßigen Abstand von wichtigen Ereignissen und Neuigkeiten im Cloud-Native-Ökosystem zu berichten und diese zu interpretieren, damit der Überblick gewahrt bleibt.

  2. Cloud-native Applikationen entwickeln

    Cloud-native Applikationen entwickeln

    Geringere Time-to-Market, bessere Skalierbarkeit, effizientere Ressourcennutzung, geringere Investitionskosten: Es gibt viele Gründe, Cloud-Angebote zu nutzen. Herausforderungen zeigen sich hingegen, wenn Unternehmen selbst Cloud-Software bereitstellen wollen.

  3. 15 Prozent Rabatt auf die Adobe Creative Cloud

    15 Prozent Rabatt auf die Adobe Creative Cloud

    Mitglieder des Foto-Clubs erhalten bei der Buchung des Creative Cloud-Abonnements (alle Applikationen) einen Rabatt von 15 Prozent im ersten Jahr.

  1. Meltdown und Spectre im Überblick: Grundlagen, Auswirkungen und Praxistipps

    Sicherheitslücken Meltdown und Spectre

    Der erste Pulverdampf hat sich verzogen: c't 3/2018 fasst die wichtigsten Informationen zu den schweren Sicherheitslücken aktueller Prozessoren zusammen, liefert Messergebnisse und bringt Praxistipps.

  2. iPhone-Akku für 29 Euro: (Kleine) Schäden können Austausch viel teurer machen

    iPhone 6

    Viele Nutzer wollen ihre alte Batterie im Moment von Apple für nur 29 Euro ersetzen lassen, um ihr iPhone wieder zu beschleunigen, allerdings bemängelt der Hersteller mitunter Vorschäden am Gerät – und will dann mehrere hundert Euro für den Akkutausch.

  3. Kommentar: Keine Zukunft mit der Cloud

    Kommentar: Keine Zukunft mit der Cloud

    Beim Thema Cloud fürchten die meisten Nutzer den Verlust ihrer Daten. Doch für Administratoren wie Anatoli Kreyman geht es um nicht weniger als ihren Arbeitsplatz.

  4. Nintendo Labo bei der USK: Ist das Kunst oder kann das weg?

    Nintendo Labo bei der USK: Ist das Kunst oder kann das weg?

    Semi-digitale Papp-Spielzeuge sind die Zukunft, weiß Nintendo. Bei der USK landeten die Labo-Bausätze schon vor der offiziellen Ankündigung. Eine Reinigungskraft brachte Nintendos revolutionären Switch-Kartons aber nur wenig Wertzschätzung entgegen.

Anzeige