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Sophia Zimmermann 61

Sony RX100 VII im Test: Besser als die Vorgänger?

Sony RX100 VII im Test: Besser als die Vorgänger?

Edelkompakte mit Typ-1-Zoll-Chip: Die RX100 liegt nun schon in der siebten Generation vor. Wer blickt da noch durch? Wir schauen nicht nur aufs aktuelle Modell.

Wie am Fließband schickt Sony Jahr um Jahr eine neue Generation seiner Edelkompaktkamera RX100 auf den Markt. Mittlerweile sind wir bei Ordnungszahl VII. Die RX100 VII bewirbt Sony mit ihrem mächtigen Hybrid-Autofokussystem, das 357-Phasendetektionspunkte besitzt. Mit an Bord ist ein Augenautofokus für Mensch und Tier, der die Schärfe bei Porträtaufnahmen für Fotos und Videos festsetzt.

Wie ihre Geschwister richtet auch sie sich an Fotografen, die einen besonders kompakten Allrounder mit großem Funktionsumfang suchen. Damit zielt Sony sowohl auf Aufsteiger vom Smartphone als auch auf erfahrene Fotografen, die eine unkomplizierte Zweitkamera suchen.

Alle Gerätegenerationen sind immer noch am Markt zu haben. Die Preisspanne ist dabei beachtlich: Während die erste RX100 noch weniger als 300 Euro kostet, liegt das aktuelle Modell bei knapp 1300 Euro. Doch was hat sich in all der Zeit eigentlich getan? Und wie hat sich die Bildqualität weiterentwickelt?

Tatsächlich fallen die Updates zwischen den einzelnen Generationen eher zaghaft aus und rangieren daher unter der Kategorie "Evolution statt Revolution". Das beweist schon der Blick auf die reinen Kameradaten.

Sensor: Seit der ersten Generation setzt Sony auf einen Typ-1-Zoll-Sensor mit einer Auflösung von 20 Megapixeln. Seit der zweiten Generation handelt es sich dabei um einen rückwärtig beleuchteten BSI-CMOS (Back Side Illuminated) bei dem die Fotodioden über der Metallverdrahtung des Chips direkt unter dem Farbfilter sitzen. Seit der vierten Generation ist der Sensor außerdem um eine weitere Ebene in Form eines DRAMs ergänzt, was für eine schnellere Datenverarbeitung sorgen soll. Damit hielt auch ein elektronischer Verschluss samt extrem kurzer Verschlusszeiten sowie höherer Serienbildraten Einzug.

Sony
Seit der ersten Generation hält Sony am klaren Design mit zierlichem Formatfaktor fest. Links: sucherlose RX100; Rechts: RX100 VII mit Pop-up-Sucher (Bild: Sony)

Objektiv: Einen größeren Sprung erlaubte sich Sony auch beim Objektiv, das als lichtstarkes Standardzoom mit einem Kleinbild-äquivalenten Brennweitenbereich von 28 bis 100 Millimeter startete, ab der dritten Generation zu 24 bis 70 Millimetern wechselte und seit Generation VI immerhin auf einen Zoomfaktor von 8 und eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 24 bis 200 Millimetern kommt.

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Video: Sony will die RX100 spätestens seit der vierten Generation verstärkt auch als kleine Videospezialistin platzieren. Seitdem beherrscht sie 4K-Video (3480 × 2160), das sie mittlerweile (Generation VII) mit voller Pixelauslesung aufzeichnet. Die jüngste RX100-Schwester besitzt zudem einen Mikrofoneingang und unterstützt Videoaufnahmen im Hochformat, die nun dank entsprechender Metadaten so auch auf PC oder Smartphone angeschaut werden können. Das dürfte als Zugeständnis an Instagramer zu verstehen sein.

Gehäuse: In der dritten Generation kam der elektronische Pop-up-Sucher ins Gehäuse, der bei Bedarf aus der linken Seite des zierlichen Gehäuses hervorschnippt. In der vierten Generation stieg seine Auflösung auf 2,36 Millionen Pixel (1024 × 768 Bildpunkte) an – dort verharrt sie seitdem. Wenig bis weniger hat sich auch beim Display getan, das mit einer Auflösung von 1,23 Mio. Pixel (860 × 480 Bildpunkte) startete und nun nur noch bei 921.000 Pixeln (640 × 480 Bildpunkte) liegt. Immerhin ist es seit der zweiten Generation klappbar und mittlerweile auch touch-fähig. Kaum Veränderung gab es ebenso bei Gehäusemaßen und Gewicht. Selbst beim Akku belässt es Sony immer noch beim zierlichen Modell BX1, womit die Kameras auf etwa 220 bis 330 Aufnahmen pro Ladung kommen sollen.

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