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Tumblr für Fotografen

Tumblr für Fotografen

WordPress ist seit Jahren die mit Abstand populärste Blogging-Plattform. Fotografen setzen in letzter Zeit aber zunehmend auf Tumblr, das im Unterschied zu WordPress konsequent für visuelle Inhalte optimiert ist. Wir zeigen, was mit Tumblr alles möglich ist.

Tumblr ist eine Mischung aus Microblogging-Plattform und sozialem Netzwerk und wurde im Jahr 2007 gegründet. Als Microblog hat es eine auf eher kurze Blogbeiträge abgestimmte Ausrichtung, die Präsentation visueller Inhalte steht im Vordergrund. Das Folgen und Rebloggen interessanter Inhalte ist bei Tumblr simpel, gleiches gilt für das Einbetten ausgewählter Artikel in andere Webseiten. Für Fotografen die ihre Bilder präsentieren möchten, sind das ideale Voraussetzungen.

Der Platzhirsch bei den Blogging-Plattformen ist allerdings nach wie vor WordPress an dem sich auch Newcomer wie Tumblr messen lassen müssen. WordPress ist ein mächtiges Weblog, das auch vielen Fotografen gute Dienste leistet. Durch seine große Erweiterbarkeit kann es praktisch jeden denkbaren Einsatzzweck abdecken. Als datenbank-basiertes Content-Management-System ist WordPress aber schon in der Grundkonfiguration wartungsintensiv, zusätzliche Plugins verschärfen die Problematik.

Aus der Sicht eines Fotografen ist es daher naheliegend, sich nach einer schlankeren Alternative umzusehen. Die Blogging-Plattform Tumblr ist im positiven Sinne einfach gestrickt, die Betreiber achten strikt auf eine Balance zwischen hinreichender Funktionalität und einfacher Bedienung. Auch Einsteiger können mit Tumblr ohne viel Aufwand schicke Webseiten bauen. Wir haben uns angesehen, ob Tumblr sich in der Praxis gegen das übermächtige WordPress behaupten kann.

Tumblr ist ein Weblog, das ausschließlich beim Hersteller selbst gehostet wird. Alle Interaktionen laufen also über die dazugehörige Webseite tumblr.com. Bei WordPress hat man die Wahl zwischen einer eigenen Installation auf beliebigem Webspace und dem hauseigenen Cloud-Dienst Wordpress.com, bei Tumblr gibt es hingegen nur den Cloud-Dienst tumblr.com. Als Anwender vertraut man hier die Technik und damit natürlich auch die Inhalte dem jeweiligen Dienstleister an. Da sowohl Tumblr als auch WordPress selbst entwickeln und hosten, haben sie einen sehr weitgehenden Zugriff auf die Inhalte. Wer restriktiv mit seinen Daten haushaltet, wird diese Konstruktion als nachteilig empfinden. (tho)

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