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Realitätsfern

truhe2342

Die Idee ist also, dass binnen 20 Jahren der komplette Lasten- und MIV-Verkehr von Einzelfahrzeugen auf automatisierte Modulfahrzeuge umgestellt wird, inklusive der Einrichtung der entsprechenden Infrastruktur, die Gesamt-USA oder, bei uns, Gesamt-Europa umfasst. Das betrifft alle Straßen und alle Fahrzeuge, nicht nur definierte Bereiche wie Autobahnen.

Ich halte das nicht nur für ambitioniert, sondern für vollkommen unrealistisch, selbst für eine Autonation wie die USA.

In Deutschland und Europa gibt es noch andere zu bewältigende Probleme: Unterschiedliche Verkehrsführungen und Beschilderungen der einzelnen Länder (schon DE-CH sind sehr unterschiedlich), Berücksichtigung der verschiedensten sonstigen Verkehrsmittel (Fahrräder, Kutschen, Segways, Longboards, blinkende Hunde, Jogger) und Berücksichtigung der unendlich vielen "kreativen" (aka inkonsistenten und der StVO widersprechenden) baulichen Maßnahmen und Beschilderungen. Das ist in 20 Jahren schlicht nicht zu wuppen. Nicht einmal in 50.

Dabei sehe ich das Problem nicht technisch, sondern in der Infrastruktur, den Kosten dafür und der Zeitspanne, die bei Stadt- und Verkehrsplanung anfällt.

Wer autonome Fahrzeuge in Berlin fahren lassen möchte darf erst einmal die ganzen nicht der StVO entsprechenden Verkehrsführungen und Schilder wegräumen. Selbst im Falle von falsch aufgestellten Radwegschildern dauert das Jahre und ist noch lange nicht abgeschlossen.

  1. Realitätsfern

    truhe2342
    1. Re: Realitätsfern

      Heico
    2. Re: Realitätsfern

      Mr. Clear
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