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Robert Lippert

Unity 3.5 für Spieleentwickler: Flash-Export und neue Funktionen

Die Spiele-Engine Unity wurde in der Version 3.5 veröffentlicht. Das umfangreiche Update ergänzt die Entwicklungsplattform um über 400 neue Funktionen wie einen Export in Adobes Flash-Format, Unterstützung für den Googles Native Client, ein komplett überarbeitetes Partikelsystem oder auch neue Belichtungsoptionen.

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Über die Exportfunktion für das SWF-Format von Adobe lassen sich neue, aber auch bestehende Unity-Inhalte aus iOS-, Android- und Desktop-Projekten, nach Flash 11 exportieren (auf Grundlage von Stage 3D). Die Funktion wird zunächst auch weiterhin kostenlos in Unity 3.5 zur Verfügung stehen. Die Unity-Entwickler denken jedoch über eine eigene – gegebenenfalls kostenpflichtige – Lizenzform für die Flash-Unterstützung nach.

Unity bietet umfangreiche Entwicklerwerkzeuge für die Spieleentwicklung (Bild: http://unity3d.com/ )

Zu weiteren Neuerungen in Unity zählt auch das grundlegend überarbeitete, modulbasierte Partikelsystem "Shuriken". Neue Editierfunktionen sollen Entwicklern ein Feintuning des Systems gestatten, zudem sei die Technik jetzt performanter. Weiterhin überarbeitet wurden das Occlusion-Culling-System (bei dem die Grafik-Engine nur sichtbare Objekte berechnet), Belichtungsfunktionen für lineare Beleuchtung und eine HDR-Darstellung (High Dynamic Range). Ebenfalls neu: Beim Export von Projekten in einen Web-Player wird nun auch Googles Native Client unterstützt, sodass im Chrome-Browser kein eigenes Plug-in mehr installiert werden muss.

Unity 3.5 ist kostenfrei zum Download erhältlich, für zusätzliche Funktionen können Anwender sich für eine kostenpflichtige Pro-Version entscheiden. Spiele können für die Plattformen Windows und Mac sowie für iOS und Android entwickelt werden. Die Engine kommt unter anderem beim kommenden F1 Online (Codemasters), Battlestar Galactica (Bigpoint) oder den von iOS und Android bekannten Battle Bears (SkyVu Pictures) zum Einsatz. (rl)

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