Logo von Developer

Suche
Abonnieren

Tägliche Top-News bei WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram & Insta

preisvergleich_weiss

Recherche in 1.700.910 Produkten

Matthias Parbel 457

Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

Fuchsia: Bilder zeigen Googles drittes OS in Aktion

Fotos von Ars Technica zeigen Googles Betriebssystem Fuchsia in Aktion.

Bild: Ars Technica

Googles Fuchsia ist ein Betriebssystem mit eigenem Kernel und kommt als Android-Nachfolger in Frage. Erste Bilder zeigen es im Betrieb auf einem Pixelbook.

Das noch immer mysteriöse OS von Google lässt sich seit geraumer Zeit in ein APK kompilieren und auf einem Android-Tablet oder -Smartphone installieren, um einen ersten Eindruck von der Fuchsia-Oberfläche zu erhalten. Wie Ars Technica jetzt zeigen konnte, gelingt inzwischen sogar auf ausgewählter Hardware eine Installation. Auf einem Pixelbook bootet Fuchsia bis zum Erscheinen einer Anmeldemaske.

Anzeige

Mit Hilfe des Bootloaders Zedboot lassen sich die bereits auf dem Server kompilierten Fuchsia-Systemdateien – im vorliegenden Fall insgesamt gut ein GByte – über eine Netzwerkverbindung auf dem Pixelbook installieren. Die dafür erforderlichen Git Repositories liegen auf fuchsia.googlesource.com. Das Login gelingt nur im Guest-Modus erfolgreich und verschafft Zugang zu der bereits aus den Emulationen bekannten Armadillo-Oberfläche, die mit dem Cross-Plattform-SDK Flutter geschrieben wurde. Ein in Blau gehaltenes Fuchsia-Logo ermöglicht es, zwischen Laptop- und Phone-Modus umzuschalten – obwohl letztere Ansicht auf dem Pixelbook wenig sinnvoll ist.

Ars Technica
Googles Betriebssystem Fuchsia in Aktion auf einem Pixelbook. (Bild:  Ars Technica)

Dem Ars Technica-Bericht zufolge funktioniert in Fuchsia aber ein Großteil der Hardware schon einwandfrei. Während sich das WLAN nicht aktivieren lässt und Netzwerkverbindungen daher über einen geeigneten USB-Adapter eingerichtet werden müssen, arbeiten der Touchscreen, das Trackpad, die Tastatur sowie die USB-Ports wunschgemäß. Per Feststelltaste beispielsweise gelingt der Wechsel zwischen GUI und Command Line Interface (CLI).

Welchen Zweck Google mit Fuchsia verfolgt, bleibt nach wie vor unklar. Das Interface-Design ist offenbar sowohl für Smartphones als auch für Tablets beziehungsweise Desktop-Geräte angepasst. Daher könnte Fuchsia langfristig die Nachfolge von Android und ChromeOS antreten, obwohl Google gerade im Bereich der Mobilgeräte mit einem Android-Marktanteil weit über 80 Prozent bereits sehr gut aufgestellt ist.

Fuchsia könnte daher – speziell mit Blick auf das Internet der Dinge – eher für eine neue Generation vernetzter Geräte gedacht sein. Darauf deutet die neue Vorgehensweise bei der Installation hin. IoT-Geräte beziehen bei Bedarf ein für sie angepasstes Fuchsia vorkompiliert vom Server, respektive aus der Google Cloud. Bis es so weit ist, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen. Zumal auch der für Fuchsia eigens entwickelte und nicht auf Linux aufsetzende Kernel Zircon sich noch in einem vergleichsweise frühen Entwicklungsstadium befindet.

(map)

457 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Fuchsia: Bilder zeigen Oberfläche von Googles möglichem Android-Nachfolger

    Fuchsia: Bilder zeigen Oberfläche von Googles möglichem Android-Nachfolger

    Googles Fuchsia ist ein Betriebssystem für – ja, für was eigentlich? Das mysteriöse OS könnte irgendwann Android ablösen, munkelt man. Jetzt gibt es erste Bilder der Oberfläche.

  2. Google I/O: Project Treble soll Updates bei Android O vereinfachen

    Google I/O: Project Treble soll Updates bei Android O vereinfachen

    Google hat eine Lösung vorgestellt, wie Android-Updates schneller erscheinen können. Das ganze klappt ab Android O, erfordert allerdings weiterhin die Mitarbeit der Gerätehersteller.

  3. Sicherheitslücken im freien DNS-Server Dnsmasq gefährden IoT-Geräte, Linux, Smartphones & Co.

    Kritische Lücken in Dnsmasq gefährden IoT-Geräte, Smartphones, Server & Co.

    Betroffene Softwareentwickler und Hersteller sollten Dnsmasq aus Sicherheitsgründen auf den aktuellen Stand bringen.

  4. Google hat einen eigenen Swift-Fork auf GitHub

    Google hat nun einen eigenen Swift-Fork auf GitHub

    Chris Lattner erklärt den Bereich zum öffentlichen Integrationspunkt für Googles Aktivitäten bezüglich Apples Programmiersprache. Zu den Plänen gehört wohl eine Umsetzung von Swift für das nach wie vor mysteriöse Fuchsia OS.

  1. Die Neuerungen von Linux 4.10

    Linux-Kernel 4.10

    Linux 4.10 bringt eine weitere Möglichkeit, um in virtuellen Maschinen den Grafikprozessor des Hosts zu verwenden. Ein RAID-Cache kann die Performance von Festplatten-Arrays steigern. Firefox soll nicht mehr so leicht ruckeln, wenn der Kernel große Datenmengen schreibt. Außerdem unterstützt Linux einen Schlafzustand moderner Notebooks jetzt besser.

  2. Vom iPhone zu Android: So gelingt der Smartphone-Wechsel

    Sie haben keine Lust mehr auf das iPhone und wollen ins Android-Lager wechseln? Wir zeigen, wie Sie problemlos umziehen.

  3. Android am PC oder Mac nutzen - so geht’s

    Du willst deine Android-Apps und Spiele am PC oder Mac nutzen? Wir stellen dir zwei kostenlose Lösungen vor und zeigen, wie es geht.

  1. BMW X4 in zweiter Generation

    BMW

    BMW stellt sein Crossover auf Basis des X3 auf dem 88. Genfer Salon (8. bis 18. März 2018) in zweiter Generation vor. Erste veröffentlichte Bilder zeigen das leicht vergrößerte SAC (Sports Activity Coupé) vorn gründlich retuschiert und an der hinteren Hälfte recht deutlich verändert

  2. Royal Enfield Himalayan

    Die Royal Enfield Himalayan ist die erste Reiseenduro der Marke und soll nicht nur in ihrer Heimat für Furore sorgen. Sie setzt mit ihrem luftgekühlten Einzylinder nicht auf hohe Leistung, sondern auf Zuverlässigkeit. Doch Royal Enfield hegt für die Zukunft hochfliegende Pläne

Anzeige