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Rainald Menge-Sonnentag

Atlassian erweitert Continuous Delivery in Bitbucket Cloud

Atlassian erweitert Continuous Delivery in Bitbucket Cloud

Die Deployment-Ansicht im Dashboard soll allen Beteiligten eine bessere Übersicht und mehr Kontrolle bei den Arbeitsabläufen vom Schreiben des Sourcecodes bis zur Veröffentlichung geben.

Atlassian hat mit Bitbucket Deployments die Integration des Continuous-Delivery-Prozesses ausgebaut, die das Unternehmen mit Bitbucket Pipelines im Oktober 2016 begonnen hatte. Nutzer des Bitbucket-Cloud-Angebots erhalten damit das neue Deployments-Dashboard, das eine Übersicht darüber gibt, auf welchen Systemen welche Version der Software läuft.

Bitbucket kennt die drei Umgebungstypen Test, Staging und Produktion. Das Team sucht sich aus, welche Umgebungen es für das aktuelle Projekt benötigt. Das neue Dashboard zeigt im oberen Teil den jeweils letzten Deployment-Versuch für die drei Umgebungen an. Darunter listet es die komplette Deployment-Historie auf, inklusive des jeweils verantwortlichen Mitarbeiters. Über Filter lässt sich die Anzeige eingrenzen, um beispielsweise nachvollziehen zu können, welche Änderungen zu Problemen in bestimmten Umgebungen geführt haben.

Das neue Dashboard gibt eine Übersicht über die Deployments.
Das neue Dashboard gibt eine Übersicht über die Deployments. (Bild: Atlassian)

Die Konfiguration der Deployments erfolgt über die YAML-Dateien für die Pipelines. Bitbucket Cloud stellt von sich aus die Verbindung zu den Änderungen in der Versionsverwaltung zwischen zwei Verteilungsprozessen her. Darüber hinaus automatisiert das System auch die Einbindung der manuellen Entscheidungen in den Arbeitsablauf.

Die jeweils Verantwortlichen können Software, die auf einer Umgebung fehlerfrei läuft, für die nächste Stufe freischalten. Nach dem Klick auf einen Promotion-Button im Dashboard erhalten sie zunächst eine vollständige Liste der seit dem letzten Deployment erfolgten Commits und die Unterschiede zwischen den Dateien. Anhand der Informationen entscheiden sie über die Freigabe für die nächste Umgebung. Mittelfristig will Atlassian zudem noch Jira-Issues und Pull Requests in die Ansicht integrieren.

Zum Einbinden des Deployment-Prozesses in die vorhandenen Pipelines genügt laut Atlassian eine Codezeile. Weitere Details lassen sich dem Blogbeitrag entnehmen. Die Neuerung ist ab sofort als Preview in Bitbucket Cloud verfügbar. Zusätzliche Kosten fallen nicht an. (rme)

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