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Johannes Dienst 6

Fazit

Unit-Tests gehören bei vielen Entwicklern zur täglichen Arbeit als Schutz vor Regressionen und als lebende Dokumentation. Aber wie lässt sich die Qualität der Tests überprüfen?

Mutationstests sind eine neue alte Technik zur Sicherung der Qualität von Tests. Es stellt sicher, dass jede abgedeckte Codezeile aussagekräftige Tests besitzt. Findet eine Testsuite viele der gezielt mit Mutanten in die Codebasis eingebauten kleinen Regressionen, ist sie vor diesen Fehlern sicher, die im Programmieralltag unweigerlich entstehen.

Durch die verfügbare Rechenleistung und Mehrkernprozessoren, die ein paralleles Abarbeiten von Mutationen erlauben, ist diese Art der Qualitätssicherung für Tests inzwischen attraktiv geworden. Moderne Tools wie PIT verkürzen die Analysedauer auf wenige Minuten bis Stunden – früher mussten Teams dafür mehrere Tage einplanen.

Wer eine hohe Testüberdeckung in Projekten aufzuweisen hat, sollte einen Blick auf Mutationstests werfen. Die Ergebnisse können überraschend sein und die Testsuite deutlich verbessern. Regressionen werden dadurch weniger wahrscheinlich, und die Fehlerrate sinkt. (rme)

Johannes Dienst
ist Clean Coder aus Leidenschaft. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die Wartung und Gestaltung von serverseitigen Java- und JavaScript-basierten Applikationen. Twitter: @JohannesDienst.

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