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Christoph M. Schwarzer 365

Vorstellung: BMW Concept iX3

Generation i

Auf der Bejing Motor Show 2018 stellt BMW den iX3 vor. Noch trägt er den Namenszusatz Concept, aber im Jahr 2020 kommt das batterieelektrische SAV (für Sports Activity Vehicle) auf den Markt. Mit über 200 kW Motorleistung, über 400 Kilometern Reichweite im WLTP, über 70 kWh Akkukapazität und mit 150 kW Ladeleistung. Der iX3 hat zwar kein so pragmatisches Design wie der 2013 erschienene i3. In der Gestalt eines konventionellen BMWs kommt jedoch eine völlig neue Antriebsarchitektur zum ersten Einsatz, und das macht den iX3 für die Marke bedeutsam.

Intelligenter und leichter

Der BMW iX3 trägt zum einen die fünfte Generation der eDrive Technologie. Hinter dem Marketingbegriff steht ein neuer E-Antrieb, der den Elektromotor, das Getriebe – auch Elektroautos haben mindestens einen Gang – sowie die Leistungselektronik kompakt zusammenfasst. Dazu kommt, so heißt es von BMW, eine leistungsfähigere Batterie mit „maßgeblichen Fortschritten“ bei Leistungscharakteristik, Reichweite, Bauraumbedarf, Gewicht und Flexibilität. Was das konkret bedeutet, lässt man noch offen, es darf dennoch als sicher gelten, dass BMW die Erfahrungen der i-Serie nutzen kann. Das Packaging wird intelligenter und leichter, und die ständige Evolution der Batteriezellen wird sich ebenfalls positiv auswirken.

BMW ändert unterdessen auch die Nomenklatur – alle rein elektrischen BMWs werden zukünftig das Logo BMW i tragen. Mit der neuen Fahrzeugarchitektur soll die Elektrifizierung aller Baureihen und für Front-, Heck- und Allradantrieb flexibel möglich sein. Interne sind die Kürzel CLAR (für cluster architecture rear wheel drive) und FAAR (für front wheel drive architecture) bekannt. Sämtliche kommenden BMW-Baureihen sind für den Einbau von teil- oder vollelektrischen Antriebskomponenten vorbereitet.

Ohne seltene Erden

Interessant sind einige Details: So braucht der E-Motor des iX3 keine seltenen Erden. Man macht sich also ein Stück unabhängiger von teuren Rohstoffen. Außerdem produziert BMW Prototypen von Batteriezellen selbst, um deren Eigenschaften noch genauer zu analysieren, zu verstehen und, so formuliert es BMW, „Lieferanten bei der Zellproduktion entsprechend eigener Vorgaben zu befähigen“. Übersetzt: Das Unternehmen wird die Vielzahl zellchemischer Zusammensetzungen tiefgehend untersuchen, um sich von den Zulieferern nicht vorführen zu lassen, sondern im Gegenteil klarzustellen, was vielversprechend ist.

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