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Vorstellung: BMW 5er Touring

Innendienst

Angesichts der SUV-Schwemme und der schlichten Tatsache, dass Kombis nur in Westeuropa einen großen Marktanteil haben, könnte manch einer geneigt sein, dieser Fahrzeugklasse ein baldiges Ende vorauszusagen. Das wäre allerdings ausgesprochen schade, denn ein gut gemachter Kombi hat noch immer seinen Reiz. Das darf wohl auch für den nächsten 5er Touring gelten, den BMW nun vorstellt. Wie bei der Limousine wird jedoch deutlich, dass die Zeiten großer Fortschritte vorbei sind, auch wenn BMW im Detail spürbare Verbesserungen gelungen sind.

Weniger filigran

Optisch orientiert sich der neue 5er Touring an seinem Vorgänger. Er wirkt auf den ersten Bildern nicht mehr ganz so filigran wie das bisherige Modell. Die Leuchten sind viel größer und auch gröber gezeichnet als zuvor, was den 5er zumindest vorerst stärker aus der Masse heraushebt. Dieser Eindruck mag sich dadurch verstärkt haben, dass für die ersten Bildern ein Modell mit dem M-Sport-Paket abgelichtet wurde. Ob der Neue nun schöner ist als der Alte, mag jeder allein beurteilen. Die Grundlinie ließ BMW nahezu unangetastet, was aus unserer Sicht kein Fehler ist.

Kein innerer Riese

Das bisherige Modell war in mindestens einem Punkt kein Meister. Trotz üppiger Außenabmessungen war das Platzangebot nicht gerade überwältigend. Die Beinfreiheit hinten war eher knapp, insbesondere dann, wenn die teuren Komfortsitze eingebaut waren. Der neue Touring ist insgesamt 36 mm länger, der Radstand wuchs um ganze 7 mm. Um der bekannten Kritik zu begegnen, wurden zusätzlich die Lehnen der Vordersitze etwas dünner. So darf BMW vollmundig und richtig schreiben, es gibt „mehr Kopf-,Schulter- und Beinfreiheit auf allen Plätzen“. Zur Wahrheit dürfte freilich auch weiterhin gehören: Wer wirklich viel Platz benötigt, ist mit einem 5er nicht erstklassig bedient. Der Kofferraum wuchs im zehn auf nun 570 Liter, maximal sind es 1700 Liter – ein Zuwachs von 30 Litern. Kleiner Trost: Die Zuladung stieg um bis zu 120 Kilogramm und liegt nun bei maximal 730 kg.

Fortschritte verspricht BMW vor allem bei Gewicht und Komfort. So soll das Leergewicht um bis zu 100 Kilogramm gesunken sein. Bei der Limousine machte sich das bei einer ersten kurzen Ausfahrt mit einem spürbaren Plus an Handlichkeit bemerkbar. Der Neue soll seinen Vorgänger auch beim Geräuschkomfort deutlich übertreffen. Das gilt auch für den Serienumfang: Anders als bisher sind LED-Scheinwerfer und ein Navigationssystem ohne Aufpreis dabei. Extra werden auch weiterhin adaptives Licht und diverse Assistenten berechnet. In einem Punkt ist sich BMW ohnehin treu geblieben: Auch vermeintliche Kleinigkeiten wie Sitzheizung, Einparkhilfe oder Digitalradio (DAB+) berechnet BMW zusätzlich. Unterm Strich kommt damit noch einmal eine erhebliche Summe für Dinge zusammen, die andere Hersteller schon eine Klasse darunter serienmäßig einbauen.

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