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Die Wiederkehr des Buschtaxis

Toyota bringt den Land Cruiser 70 als Sondermodell zurück nach Japan

Toyota City (Japan), 19. September 2014 – Nutzwertige Geländewagen wie der Land Rover (Defender) oder der Jeep (Willys bis Wrangler) werden seit Jahrzehnten nur wenig verändert gebaut, weil ihr Konzept nicht weiter zu verbessern ist. Es genügt im Grunde, sie an die jeweils aktuellen Vorschriften anzupassen, dazu kommen hin und wieder kleine Verbesserungen in Funktionalität und Komfort. Eines dieser Autos ist – gemessen an seiner weltweiten Bedeutung – viel wichtiger als die beiden genannten Klassiker, aus Europa und Japan allerdings seit 2004 verschwunden. Der Heavy-Duty-Land Cruiser von Toyota, genannt J7. Drei Jahrzehnte nach seiner Erstauflage erscheint er nun in einer Sonderserie als 4,81 Meter langer Viertürer mit 2,71 Meter Radstand (GRJ76) und als 5,27 Meter langer Pritschenwagen mit Doppelkabine und 3,18 Meter langem Radstand (GRJ 79).

Der J7 ist allgegenwärtig

Das Japan-Comeback des Land Cruiser 70 wird dadurch erleichtert, dass er in einigen Ländern noch gebaut wird. Auch bei uns ist er allgegenwärtig. In den Nachrichten sieht man den Geländewagen als Standard-Fahrzeug der Vereinten Nationen, des Roten Kreuzes, aber auch von zahlreichen Armeen, Rebellen und Guerilla-Kämpfern. Beliebt ist er aber auch bei Ölbohr- und Baufirmen, Feuerwehren, dem Katastrophenschutz oder der Bergrettung. Seinen Spitznamen "Buschtaxi" gaben Fernreisende bereits der Langversion seiner Vorvorgängerbaureihe J4, als man noch fast ganz unbedarft auf dem Landweg von Europa nach Schwarzafrika reisen konnte. Die J7 trägt den Spitznamen mit der gleichen Würde.

Der Grund für die große Beliebtheit: Kein anderer Geländewagen ist so konsequent auf Nutzwert optimiert. So gelang es Toyota, den vor vier Jahrzehnten noch mit weitem Abstand marktführenden Land Rover bis auf winzige Restbestände konsequent zu verdrängen. Er folgt dem Rezept, das hohe Geländegängigkeit, Robustheit und Reparaturfreundlichkeit gleichermaßen berücksichtigt. Dabei kommt – egal, bei welchem Hersteller – seit über hundert Jahren immer ein Leiterrahmen und Starrachsen zum Einsatz. Auch beim Allradantrieb enthält sich sogar der Hightech-Autobauer Toyota jeglicher moderner Entwicklungen und baut einen starr zuschaltbaren nach der Väter Väter Sitte, bietet lieber Differentialsperren für beide Achsen als Option an. Ein weiteres rein nutzwertiges Extra ist die elektrische Seilwinde in der vorderen Stoßstange.

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