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Bernd Kirchhahn 9

Skepta und Rolls Royce Phantom: Street Credibility

Kalendertür 24

Sekpta müssen Sie nicht kennen. Wenn überhaupt besitzt der Rapper lediglich in England ein wenig lokale Berühmtheit. 2016 bekam er immerhin den Mercury Preis. Den kriegt in England der Musiker, der das beste britische Album auf den Markt bringt. Das war im vergangenen Jahr das Album „Konnichiwa“ von besagtem Skepta.

So ganz anders als Skepta, weil auf der ganzen Welt bekannt, ist die Automarke Rolls Royce. Die Marke glaubt, dass sie, seitdem der Rock and Roll das Licht der Welt erblickt hat, am Puls der modernen Musik sei. Das schreibt Rolls Royce zumindest in einer Presseaussendung.

Welchen Beitrag Rolls Royce genau geleistet hat, außer teure Autos an Plattenlabels und mit Naserümpfen auch an neureiche Musikstars verkauft zu haben, verrät die Marke freilich nicht. Es wirkt ein wenig so, als würde Opel sagen, sie wären schon immer Fans der Toten Hosen gewesen.

Es muss wahr sein

Immerhin kooperiert Rolls Royce mit dem Mercury Music Prize und damit wird jetzt die Brücke zu Skepta geschlagen. Die Geschichte die Rolls Royce erzählt geht so: Skepta wurde in einem Phantom um den Vierwaldstättersee in der Schweiz chauffiert. Der Komfort und die Ruhe hätten Skepta so sehr inspiriert, dass er noch im Phantom einen Song geschrieben hat. Das klingt so uncool und banal, dass es einfach wahr sein muss. Es muss wahr sein! Denn wenn ich schon lüge, dann wenigstens ghettotauglich.

Und weil der Wagen so eine wichtige Rolle im kreativen Prozess gespielt hat, wurde das Lied auch gleich in einem Rolls Royce Phantom aufgenommen. So geht Street Credibility für Gangsta im Jahr 2017. Vom Bordstein zur Skyline.

Dass ein moderner Popsong, der für die breite Masse gedacht ist, in einem Auto aufgenommen werden kann, spricht entweder für die Platzverhältnisse in einem Rolls Royce oder für die geringen Ansprüche eines Skepta. Vielleicht war der technische Aufwand aber auch eher gering, schließlich wollte Rolls Royce nichts anderes machen, als die 130 Kilogramm Dämmmaterial bewerben, die im Phantom verbaut sind. Das wiederum ergibt Sinn, so hört man außerhalb vom Wagen nichts von Skepta. Wer sich ein objektives Bild machen möchte, der bemühe die Suchmaschine seines geringsten Misstrauens.

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