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Bernd Kirchhahn 5

Pagani Huayra Roadster: Wir sind die 99 Prozent

Kalendertür 3

Nomen est omen: der Pagani Huayra Roadster kann ohne Dach gefahren werden. Zwischen zwei Optionen können Kunden, denen nach Frischluft ist, dabei wählen. Zum einen gibt es ein ganz klassisches Hardtop. Das besteht aus Carbon mit Glaseinsatz und kann demontiert werden. Haken an der Sache: es gibt keinen Platz, um das Verdeck mitzuführen. Alternativ kann ein Stoffverdeck gewählt werden, das klein genug ist, um im Auto verstaut zu werden.

Wer jetzt aber mit sich ringt, welche Option es sein soll, der muss sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. Der Wagen ist trotz eines Basispreises von netto 2,28 Millionen Euro bereits seit Jahresanfang ausverkauft. Schon als er auf dem Autosalon in Genf zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt wurde, waren bereits alle hundert Stück vergeben. Das bedeutet übrigens, dass genau 99 Prozent der oberen Zehntausend leer ausgegangen sind.

Die Kunst der Verknappung

Pagani beherrscht, wie alle Hersteller von Super- und Hypercars, die Kunst der Verknappung. Die Marke präsentiert eher selten Neuheiten. Sieben Jahre dauerte die Konstruktion des Roadsters, wobei zwischen dem original Huayra von 2012 und dem Oben-ohne-Modell von 2017 freilich noch der verschärfte BC von 2016 liegt.

So selten etwas passiert, so sichtbar ist doch die Entwicklung. Der Pagani Huayra leistete 730 PS, der Roadster jetzt 764. Beide haben ein maximales Drehmoment von 1000 Nm. Der BC fällt aus der Reihe. Er war von vornherein als spitzester Pfeil im Köcher gedacht und schickt 800 PS und 1100 Nm an die Räder. Basis für die Leistung ist in allen drei Fällen der Zwölfzylinder-Twinturbo von AMG.

Beweis für die stetige Entwicklung ist vor allem das Gewicht. Der Roadster ist mit 1280 Kilogramm nämlich leichter als das Coupé (1350 Kilogramm), was ja eher unüblich ist. Einziger Wermutstropfen: mangels Dach mussten die Flügeltüren einem gewöhnlichen Türkonzept weichen. Selbst die Ein-Prozent können eben nicht alles haben. Wie tröstlich.

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