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Komsportbetont

Der neue VW Golf GTI im Fahrbericht

Le Castellet, 26. April 2013 – Der neue Golf GTI geht bereits ein halbes Jahr nach Einführung des Golf VII an den Start und macht vieles, was das Basismodell bereits richtig gut kann, noch ein bisschen besser. Damit bietet er den besten Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit und bleibt so ein Maßstab unter den Kompaktsportlern.

Alltagstauglicher

Die ultimative Sportversion des Bestsellers ist der GTI schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Diese Rolle hat längst der Golf R übernommen, der ab 2014 mit annähernd 300 PS an den Start gehen soll. Trotzdem stehen die drei Buchstaben G, T und I wie kein anderes Kürzel im Automobilbereich für alltagstaugliche Sportlichkeit und bezahlbare Emotionen. Wenn der Golf, wie es uns die Werbung suggeriert, "das Auto" ist, dann kann man den GTI guten Gewissens mit dem Etikett "der Kompaktsportler" versehen. Das zeigt auch die neueste Ausgabe, von der es erstmals zwei Varianten gibt: den normalen GTI und die "Performance"-Ausführung.

Schneller

Im kurvigen Geläuf kann der auf 230 PS erstarkte Performance-GTI sein technisches Highlight unter Beweis stellen - eine elektronisch geregelte Lamellen-Differenzialbremse an der Vorderachse. Die funktioniert so: Tritt in schnell gefahrenen Biegungen am kurveninneren Rad Schlupf auf, wird mehr Antriebskraft auf das äußere Rad übertragen. Dadurch wird das Fahrzeug quasi in die Kurve gezogen und bleibt beim Herausbeschleunigen sauber in der Spur. Und wo andere Fronttriebler beim Einlenken untersteuern, kann der GTI-Pilot gefahrenlos wieder voll aufs Gas steigen. Das erhöht die Sicherheit und den Fahrspaß dazu. Das Performance-Paket kostet 1125 Euro und umfasst zusätzlich eine Bremsanlage mit größeren Scheiben vorne sowie weißen GTI-Schriftzügen auf den roten Sätteln. Die Standardversion des Sport-Golf muss sich mit 220 PS und damit zehn Pferdestärken weniger begnügen. Aber was heißt hier begnügen? Der Leistungsunterschied ist so gut wie nicht zu spüren. Im Vergleich mit dem Vorgängermodell hat der neu entwickelte Zweiliter-Turbobenziner ebenfalls "nur" um vergleichsweise bescheidene zehn PS zugelegt. Gleichzeitig ist das maximale Drehmoment aber von 280 auf ordentliche 350 Nm angewachsen.

Souveräner

Bereits ab 1000 Umdrehungen geht es zügig voran. Doch den Vierzylinder dreht man gerne auch richtig hoch, bis bei 6000 Touren der Begrenzer eingreift. Das liegt vor allem am kernig sonoren Sound, den der GTI bei hohen Drehzahlen offeriert. Wer entspannt unterwegs ist, vernimmt hingegen nur eine sehr dezente Sportnote. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 gelingt in 6,5 Sekunden, die Performance-Variante ist eine Zehntelsekunde schneller.

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