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Florian Pillau 382

„Teslas Pleite ist unvermeidlich“

Bob Lutz über Elon Musk

München, 6. Oktober 2016 – Automanager-Urgestein Bob Lutz, ehemaliger Spitzenfunktionär bei GM, BMW, Chrysler und Ford, ist bekanntermaßen nicht auf den Mund gefallen und hat selbstverständlich auch eine eigene Meinung zum Thema Tesla Motors. In einem Interview im Börsenmagazin der Aktionär vertritt er seine Ansicht recht kantig: er gibt dem Unternehmen auf Dauer keine Chance.

Lutz gibt zu bedenken, dass Tesla sein Model 3 zu einem Preis von rund 35.000 Dollar anbieten will, die Gesamtproduktionskosten jedoch schon um 40.000 liegen müssten. Die Produktion in Erwartung sinkender Kosten zu beginnen, mag für sich genommen noch zu rechtfertigen sein. Doch werden ausgerechnet in dieser Zeit immer mehr Wettbewerbsmodelle auf den Markt kommen, welche die etablierten Autobauer einzig und allein wegen der Flottenverbrauchsvorgaben ins Programm nehmen: „Tesla bekommt ein Problem: Die Exklusivität ist durch 500-Kilometer-Autos von Porsche, Daimler und VW bald Vergangenheit. Wenn BMW den 3er mit Batterien anbietet, wäre das ein weiterer Nagel im Tesla-Sarg. GM, Hyundai, Kia und Nissan werden die Preise für Elektroautos diktieren und Tesla wird daran zerbrechen. In ein bis zwei Jahren ist Tesla ein Elektroauto-Anbieter von vielen. Die Pleite ist unvermeidlich.“

Keine Überlegenheit in irgendeiner Technologie

Da Tesla Motors im Übrigen auch keine Überlegenheit in der Technologie habe – weder bei den Batterien und natürlich noch viel weniger beim Rest des Fahrzeugs – sei nicht zu erkennen, wo künftig der erhoffte Vorsprung herkommen sollte.

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