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Spammer entdecken WhatsApp


Die eigentlichen Spam-Links befinden sich in diesem Fall nicht in der Nachricht, ... Vergrößern
Spammer missbrauchen den beliebten Messaging-Dienst WhatsApp derzeit offenbar verstärkt als Transportmittel für ihre dubiosen Werbebotschaften. Die Spam-Versender versuchen die Empfänger der Nachrichten auf Webseiten zu locken, auf denen Abofallen lauern – oft in Verbindung mit Pornografie.


... sondern auf dem Profilfoto des Absenders. Vergrößern
Größere Hürden müssen die Cyber-Ganoven hierfür nicht überwinden: Ähnlich wie bei SMS kann über WhatsApp grundsätzlich jeder angeschrieben werden, dessen Rufnummer bekannt ist. Einer vorherigen Autorisierung bedarf es nicht. Vermutlich haben die Spammer einfach Rufnummern in verschiedenen Nummernblöcken durchprobiert.

Damit der Betreiber WhatsApp die unerwünschten Werbebotschaften nicht so leicht filtern kann, bedienen sich die Spammer eines Tricks: In einigen Fällen stehen die Spam-URLs nicht im Nachrichtentext, sondern sind in das Profilbild des Absenders eingebettet.

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Eine typische Spam-Nachricht sieht etwa so aus:

Hallo hab was ganz irres gefunden ! Achtung reine Spezial-Versionen, ( um die Nachrict zu entschlüsseln einfach die LINK’S öffnen die im Profil versteckt sind, siehe Foto oben links…. ) L. G. und schickt die Nachricht mal weiter!

Wer den Link öffnet, landet dann auf einer Porno-Seite, die versucht, ein kostenpflichtiges Erotik-Abo an den Mann zu bringen. (rei)

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Themen:

  1. Sicherheitsfirma: iMessage stellt ein Drittel des Textnachrichten-Spams

    iMessage erlaubt, Benachrichtigungen auf Kontakte zu beschränken

    Spammer setzen einem Bericht zufolge zunehmend auf Apples Messaging-Dienst, um unerwünschte Werbenachrichten an Mobilgeräte zu schicken – der Mac-Client lasse sich leicht für Massenaussendungen einsetzen.

  2. Praxistipp: Absender unerwünschter iMessages blockieren

    Benachrichtigungen von fremden Kontakten lassen sich unterdrücken.

    In iOS 7 gibt es die Möglichkeit, Spammer, die Apples Nachrichtendienst nutzen, zu sperren. Zudem kann man die Anzeige neuer iMessages auf bestehende Kontakte beschränken.

  3. Datenleck: WhatsApp petzt Online-Status

    WhatsApp verrät den Online-Status, obwohl die Datenschutz-Einstellungen scharf geschaltet wurden.

    Ob und wie oft man WhatsApp öffnet, will man unter Umständen lieber für sich behalten. Der Betreiber macht diese Information allerdings für jedermann zugänglich, der die Nummer kennt. Selbst, wenn man dies in den Datenschutz-Einstellungen deaktiviert hat.

  1. Haltestelle

    NiX Spam, ein Projekt der iX, ist seit zehn Jahren gegen unerwünschte und schädliche E-Mails im Einsatz. Es hat seine Anwender bis heute vor Milliarden von Spam-Exemplaren bewahrt. Während der Botnetz-Spam zurückgeht, missbrauchen die Täter nun immer mehr geknackte Accounts auf Mailservern.

  2. Meldestelle

    Ausufernder Netz-Missbrauch hat den Anteil unerwünschter E-Mails auf über 90 Prozent getrieben. Mit einer Rückmeldung über Spammer und andere Kriminelle in seinem Netz kann der betroffene Provider schnell Abhilfe schaffen – falls er mitspielt.

  3. Erzwungene Fortbildung

    Früher wollte ich Archäologin werden, heute untersuche ich E-Mails. Ich grabe mich durch die Texte, forsche nach auffälligen Schreibfehlern, untersuche Header und Links. Wenn ich auf IP-Adressen stoße, befrage ich meine Kollegen Dr. Who-is und Mrs. Utrace.

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    In der jüngsten Folge unseres Podcasts, erklärt Nico Jurran, wie Konzerne scheinbar unabhängige Blogger als Werbepartner rekrutieren. Dann erklären wir, welche Linux-Distributionen man jahrelang nutzen kann und welche Hardware-Tricks am PC funktionieren.

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  4. Selbstversuch: Raspberry Pi 2 als Office-PC

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