Logo von Security

Suche
141

Spammer entdecken WhatsApp


Die eigentlichen Spam-Links befinden sich in diesem Fall nicht in der Nachricht, ... Vergrößern
Spammer missbrauchen den beliebten Messaging-Dienst WhatsApp derzeit offenbar verstärkt als Transportmittel für ihre dubiosen Werbebotschaften. Die Spam-Versender versuchen die Empfänger der Nachrichten auf Webseiten zu locken, auf denen Abofallen lauern – oft in Verbindung mit Pornografie.


... sondern auf dem Profilfoto des Absenders. Vergrößern
Größere Hürden müssen die Cyber-Ganoven hierfür nicht überwinden: Ähnlich wie bei SMS kann über WhatsApp grundsätzlich jeder angeschrieben werden, dessen Rufnummer bekannt ist. Einer vorherigen Autorisierung bedarf es nicht. Vermutlich haben die Spammer einfach Rufnummern in verschiedenen Nummernblöcken durchprobiert.

Damit der Betreiber WhatsApp die unerwünschten Werbebotschaften nicht so leicht filtern kann, bedienen sich die Spammer eines Tricks: In einigen Fällen stehen die Spam-URLs nicht im Nachrichtentext, sondern sind in das Profilbild des Absenders eingebettet.

Anzeige

Eine typische Spam-Nachricht sieht etwa so aus:

Hallo hab was ganz irres gefunden ! Achtung reine Spezial-Versionen, ( um die Nachrict zu entschlüsseln einfach die LINK’S öffnen die im Profil versteckt sind, siehe Foto oben links…. ) L. G. und schickt die Nachricht mal weiter!

Wer den Link öffnet, landet dann auf einer Porno-Seite, die versucht, ein kostenpflichtiges Erotik-Abo an den Mann zu bringen. (rei)

141 Kommentare

Themen:

  1. l+f: WhatsApp-Konten entführbar

    l+f: Adressleiste von Apples Safari leicht manipulierbar

    Wer sein Smartphone schon mal auf dem Schreibtisch zurücklässt, könnte eine böse Überraschung erleben: Innerhalb weniger Minuten kann man den damit verknüpften WhatsApp-Account übernehmen. Auch dann, wenn das Gerät gesperrt ist.

  2. Sicherheitsfirma: iMessage stellt ein Drittel des Textnachrichten-Spams

    iMessage erlaubt, Benachrichtigungen auf Kontakte zu beschränken

    Spammer setzen einem Bericht zufolge zunehmend auf Apples Messaging-Dienst, um unerwünschte Werbenachrichten an Mobilgeräte zu schicken – der Mac-Client lasse sich leicht für Massenaussendungen einsetzen.

  3. Praxistipp: Absender unerwünschter iMessages blockieren

    Benachrichtigungen von fremden Kontakten lassen sich unterdrücken.

    In iOS 7 gibt es die Möglichkeit, Spammer, die Apples Nachrichtendienst nutzen, zu sperren. Zudem kann man die Anzeige neuer iMessages auf bestehende Kontakte beschränken.

  1. Haltestelle

    NiX Spam, ein Projekt der iX, ist seit zehn Jahren gegen unerwünschte und schädliche E-Mails im Einsatz. Es hat seine Anwender bis heute vor Milliarden von Spam-Exemplaren bewahrt. Während der Botnetz-Spam zurückgeht, missbrauchen die Täter nun immer mehr geknackte Accounts auf Mailservern.

  2. Meldestelle

    Ausufernder Netz-Missbrauch hat den Anteil unerwünschter E-Mails auf über 90 Prozent getrieben. Mit einer Rückmeldung über Spammer und andere Kriminelle in seinem Netz kann der betroffene Provider schnell Abhilfe schaffen – falls er mitspielt.

  3. Bonusbilder zu "In kleinen Schritten zum fairen Telefon"

    Bonusbilder zu "In kleinen Schritten zum fairen Telefon", c't 8/13, S. 78

  1. IT-Wirtschaft erntet scharfe Kritik für TiSA-Unterstützung

    TTIP, TISA, Freihandelsabkommen, Europa, USA

    Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation moniert, dass Konzerne wie Google oder IBM und IT-Lobbyverbände das geplante Dienstleistungsabkommen TiSA und den damit verknüpften Datenfluss befürworten.

  2. Drohnen navigieren auf den Zentimeter genau

    Drohnen navigieren auf den Zentimeter genau

    Quadkopter der Firma PreNav blitzen räumliche Animationen von beeindruckender Präzision in den Abendhimmel oder dunkle Räume. Das sieht toll aus, doch eigentlich hat die Firma etwas Seriöses im Sinn.

  3. IFA 2015: 4K-Smartphones, 8-Zoll-Tablets und Metall-Watches im Anflug

    IFA 2015

    Was haben Sony, Samsung, LG und die vielen anderen Geräte-Hersteller im Gepäck, wenn sie nächste Woche zur IFA fahren? Es könnten Smartphones mit 4K-Displays und schicke Apple-Watch-Konkurrenten dabei sein.

  4. Oben licht

    SMART

    Als "einziges Cabrio seiner Klasse" bezeichnet Smart den neuen Faltdach-Fortwo. Das scheint gewagt, erinnert er doch mehr an ein Auto mit überdimensionales Faltschiebedach. Trotzdem ist er womöglich der konsequentere Smart, zumindest aber der, der mehr Spaß bereiten wird

Anzeige