Durch die Brille von Scansource-CEO Mike Baur performt die europäische Dependance nicht wunschgemäß. Ein neues Management soll es richten – die regionalen, europaspezifischen Anforderungen dürften dabei auf der Strecke bleiben.
Ist Blackberry-Chef Thorsten Heins ernsthaft krank? Leidet er unter Fieberschüben mit vereinzelten Wahnvorstellungen? Oder steht er lediglich zeitweilig unter Drogeneinfluss? Fragt sich heise-resale-Kolumnist Damian Sicking angesichts verschiedener komischer Aussagen, mit denen Heins kürzlich an die Öffentlichkeit trat.
Bechtle-Mitgründer und -Großaktionär Gerhard Schick macht da weiter, wo er vor einem Jahr aufgehört hatte: Er beteiligt sich an Systemhäusern. Sein jüngster Coup aber, der Einstieg beim direkten Bechtle-Konkurrenten Cancom, sorgt für Aufregung. Viele Brancheninsider fragen sich, welchen geheimen Plan Schick damit verfolgt.
Vor vier Jahren war es der Braunschweiger Distributor Devil, der seinen Konkurrenten COS aus der Insolvenz rettete und übernahm. Jetzt sind beide Unternehmen in vergleichbaren Schwierigkeiten wie damals COS. Von einer guten Beziehung zwischen den beiden Unternehmen ist derzeit nichts zu spüren, eine gemeinsame Zukunft erscheint unwahrscheinlich.
Erst Jet Computer, dann B.com und nun Devil und COS: Vier Distributoren, die in den vergangenen Wochen wegen finanzieller Schieflagen SOS funkten und nun versuchen, irgendwie wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Nein, IT-Distribution macht momentan nicht wirklich Spaß. Oder?
Die Telekom hat für die Ankündigung einer Bandbreitendrossel nach Volumen harsche Kritik einstecken müssen. Die Entwicklung der Provider zu Universalanbietern birgt Risiken.
Um unnötige Retouren zu vermeiden, sind Onlinehändler genauso gefragt wie der Gesetzgeber. Denn Verbraucherschutz und die "Ich bin doch nicht blöd"-Mentalität mancher Kunden haben erst zu den Retouren-Exzessen geführt – nach dem Motto: Kauf auf Probe.
Online-Shopping besteht aus zwei Medaillen: den Touren und den Re-Touren. Viele Internetshop-Betreiber fordern, dass die Kunden die Rücksendungen selbst bezahlen sollten. Dabei sind die Anbieter an der hohen Zahl der Retouren zum Teil selbst schuld: Die Produktbeschreibungen und Fotos in zahlreichen Internetshops sind einfach totaler Mist. Ärger und Produktenttäuschung beim Kunden sind die Folgen. Und eben Retouren.
Nach fünf Jahren als Chef von Computacenter Deutschland wechselt Oliver Tuszik auf die Herstellerseite. Ab Sommer dieses Jahres wird er bei dem Netzwerk-Giganten eine neue Aufgabe auf DACH-Ebene einnehmen. Vielleicht ist es übertrieben, Tusziks Wechsel als Flucht zu bezeichnen, aber das Angebot von Cisco kam sicher nicht ungelegen.
Wenn es nach einer amerikanischen Studie geht, dann sind die meisten Firmenchefs keine Langstreckenläufer. Nach durchschnittlich 4,8 Jahren Amtszeit geht ihnen die Puste aus. Die Folgen für die von ihnen geführten Unternehmen sind entsprechend negativ. Also besser nur noch 5-Jahresverträge für CEOs und Vorstände?
Auf Handys ist für Facebook mit Werbung relativ wenig Geld zu holen, während die Betriebskosten pro Nutzer nicht geringer ausfallen. Der Ausweg: Das Geschäft mit Telekommunikation als direkte und indirekte Einnahmequelle.
Wenn das stimmt, was die Gerüchte sagen und die Wirtschaftswoche schreibt, dann ist es ein Skandal: Angeblich hat sich MSH-Mitgründer und Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals am direkten Konkurrenten Getgoods beteiligt. Der Vorwurf wäre mit einem Dementi leicht aus dem Weg zu räumen – aber Kellerhals schweigt. Und klagt sich damit selber an.
Bei der Systemhauskooperation iTeam wird ein auf Vertrauen und einem klaren Kodex beruhendes Miteinander gepflegt und gelebt. Und das aufgebaute Vertrauen ist für die Mitglieder bares Geld wert, verrät iTeam-Geschäftsführer Olaf Kaiser.
Was der Branchenverband Bitkom als Revolution feiert, kann dem IT-Channel nur ein müdes Gähnen abringen: "Kennen wir schon“, "Haben wir schon“, "Machen wir schon“. Die Rede ist von der sogenannten "Shareconomy“. Auch wenn sich der eine oder andere IT-Händler beim Aussprechen des Wortes die Zunge bricht, in der Sache ist das Teilen für den IT-Channel eine seit Jahren gelebte Praxis.
Optimismus gilt gemeinhin als etwas Positives, aber jetzt hat die Wissenschaft herausgefunden, dass Optimisten früher sterben als Pessimisten. Was heißt das zum Beispiel für B.com-Chef Torsten Belverato, der trotz Insolvenz und Sanierungsbedarf an die Zukunft des Unternehmens glaubt und sich damit als "Fundamentaloptimist“ zu erkennen gibt?
Früher gab es im westlichen Münsterland vor allem Bauern und Beamte. Lange her. Heute tummeln sich hier immer mehr Software- und IT-Profis. Tobit, Shopware und d.velop sind Namen münsterländischer Softwarefirmen, die man in ganz Deutschland kennt.
Vorletzte Woche weltweites HP-Partnertreffen in Las Vegas, letzte Woche weltweites IBM-Partnertreffen in Las Vegas und jetzt weltweites CeBIT-Fantreffen in Hannover. So ein IT-Händler oder Systemhäusler kommt ganz schön rum, wenn er will und er ausreichend Zeit und Geld hat. Aber es lohnt sich.
Der Medienforscher glaubt nicht, dass Big Data automatisch zu besseren Ergebnissen führt.
Während Firmengründer Michael Dell darum kämpft, sein Unternehmen von der Börse nehmen zu können, muss der Hersteller in Deutschland verlorenes Terrain zurückgewinnen. Eine maßgebliche Rolle sollen dabei ein ehemaliger HP- sowie ein neuer Channel-Manager spielen.
Man könnte meinen, dass Amazon gegen die Genfer Konvention verstoßen hätte oder heimlich Atomwaffentests vornehmen würde. Wie eine Tsunamiewelle ergoss sich der Aufschrei der Empörung nach der ARD-Dokumentation "Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" über Deutschland. "Leute, kommt mal wieder runter!" meint heise-resale-Kolumnist Damian Sicking.