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Marzena Sicking

Smartphones und Software für Mitarbeiter

Gesetzänderung beschlossen

Das ist eine wirklich gute Nachricht für alle Mitarbeiter: Arbeitgeber dürfen ihnen Computer-Software auch zur privaten Nutzung steuerfrei überlassen. Dies gilt auch für die dazugehörigen Datenverarbeitungsgeräte Smartphones und Tablets. Einen entsprechende Gesetzesänderung wurde jetzt vom Finanzausschuss beschlossen und wird in das Änderungsgesetz zum Gemeindefinanzreformgesetz (17/8235) aufgenommen.

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Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP hatten einen entsprechenden Antrag gestellt. Begründet wurde er mit der notwendigen Steuervereinfachung, die die Schaffung von Heimarbeitsplätzen erleichtern solle. Auch die SPD stimmte dem Gesetzesentwurf zu. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen äußerten sich kritisch und sehen die mögliche Gefahr eines "Steuersparmodells", wenn die Arbeitgeber das Modell nutzen würden, um darüber Lohn auszuzahlen. Dies müsse nun beobachtet werden.

Bislang fiel die private Nutzung von Computer-Software, die durch den Arbeitgeber gestellt wird unter "Sachbezüge". Damit waren auch zur Verfügung gestellte Smartphones oder Tablets als geldwerter Vorteil zu versteuern. Auch wenn die Arbeitnehmer Software verbilligt beim Arbeitgeber erwerben konnten, musste die Differenz versteuert werden.

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